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Wer sich an der Demonstration und Aktion beteiligen möchte, ist eingeladen, sich um 15.45 Uhr vor dem Landtag einzufinden. Wer sich an der Demonstration und Aktion beteiligen möchte, ist eingeladen, sich um 15.45 Uhr vor dem Landtag einzufinden.

#unserSonntag ist uns #heilig

Demo für den Sonntagsschutz

Mit einer Demonstration und Aktion vor dem nordrhein-westfälischen Landtag will die Allianz für den freien Sonntag am 1. März ein Zeichen für den Schutz des freien Sonntags setzen. Die rheinische Kirche beteiligt sich und lädt zum Mitmachen ein.

 "Die nordrhein-westfälische Landesregierung will den im Grundgesetz verankerten besonderen Sonntagsschutz weiter aushöhlen", erklärt Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland. Im sogenannten Entfesselungspaket I plane sie die Verdoppelung der jährlichen verkaufsoffenen Sonntage von bisher vier auf acht. "Auch die angestrebte regelmäßige Ladenöffnungszeit an Samstagen bis Mitternacht ist Teil einer Politik, die den Sonntag als Tag der Atempause, der seelischen Erbauung und der gemeinsamen Zeit in Familien und unter Freunden vermeintlichen wirtschaftlichen Notwendigkeiten opfert."

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat sich Anfang Januar – wie zuvor schon die westfälische Landessynode – gegen die fortschreitende wirtschaftliche Verzweckung des Sonntags positioniert. Darüber hinaus hat sie in den Sozialen Medien die Mitmachaktion  #unserSonntag ist uns #heilig gestartet. Gemeinsam mit der Allianz für den freien Sonntag will die Landeskirche ihren Einsatz für den Sonntag jetzt auch vor dem NRW-Landtag in Düsseldorf zeigen: Bei einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 1. März 2018. Unter anderen wird Vizepräses Christoph Pistorius bei der Kundgebung sprechen. Eine entsprechende Erklärung wird an Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart übergeben. Wer sich an der Demonstration und Aktion beteiligen möchte, ist eingeladen, sich um 15:45 Uhr vor dem Landtag einzufinden.

"Gerade der Sonntag erinnert daran, dass Menschen nicht nur zur Arbeit geschaffen sind und ihre Würde nicht an ihrer Leistung hängt", sagt Vizepräsident Weusmann. Er trage dazu bei, dass Menschen Zeit für sich selbst und für andere haben – geschenkte Zeit, die nicht unter dem Druck des Ökonomischen stehe. "Von daher würde ich mich freuen, wenn viele Menschen unseren Protest in Düsseldorf sichtbar mittragen und damit unterstreichen, was wir mit dem biblisch gebotenen Ruhetag verbinden."

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ekir.de / Simone Becker, Foto: Bildarchiv des Landtags/Bernd Schälte / 23.02.2018



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