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Duisburg

Engagierter Brückenbauer

Er war Rechtsanwalt und Notar in Duisburg, Mitglied der rheinischen Landessynode und der EKD-Synode: Eberhard Spiecker aus Duisburg ist am vergangenen Wochenende im Alter von 85 Jahren gestorben. Sein Einsatz im Auftrag in- und ausländischer christlicher Kirchen weist weit über Duisburg hinaus.

In Duisburg-Hamborn 1931 geboren und aufgewachsen, in der dortigen Kirchengemeinde durch Kindergottesdienst, Konfirmation und Jugendarbeit heimisch geworden, wurde Eberhard Spiecker 1968 Presbyter seiner Gemeinde. Ein „Herzensanliegen“ war dem Juristen das ökumenische Gespräch zwischen Katholiken und Protestanten. Überzeugt davon, dass die „konfessionelle Lähmung“ aufgebrochen werden müsse, weil sie „die Ausbreitung des Christuszeugnisses“ hindere, knüpfte er Kontakte zwischen Theologen und Nichttheologen und konnte in Anlehnung an kirchliche Tradition 1963 zu einem ersten Brüdermahl mit dem damaligen Essener Bischof Dr. Franz Hengsbach einladen.

Der Hamborner Ökumenische Gesprächskreis wurde dann regelmäßig zur Basis für Treffen in- und ausländischer Repräsentanten verschiedener Kirchen, dazu gehörte neben anderen 1999 Kardinal Joseph Ratzinger, damals Präfekt der römischen Glaubenskongregation.

Die Trauerfeier in der Friedenskirche Hamborn mit anschließender Beisetzung am benachbarten Friedhof erfolgt am Dienstag, 23. Mai, 11.30 Uhr.

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ekir.de / rs / 16.05.2017



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