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Vizepräses: „Alle sind zum Dienst berufen, alle dienen dem einen Herrn“

Am Sonntag Einführung neuer stellvertretender Kirchenleitungsmitglieder

Pressemitteilung Nr. 53/2012

Wer in der Kirche mitarbeitet und auch Leitungsaufgaben übernimmt, solle sich am biblischen Verständnis von Leitung orientieren. Daran hat Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, am Sonntag (vgl. Sperrfrist!) bei der Einführung zweier stellvertretender nebenamtlicher Mitglieder der Kirchenleitung erinnert: „Alles Handeln in der Kirche soll getragen sein von dem Bewusstsein, dass wir alle zum Dienst berufen sind und dass wir alle dem einen Herrn dienen“, sagte Bosse-Huber mit Verweis auf einen Vers aus dem Markus-Evangelium. Dort heißt es: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“

„Ich weiß, dass Verse wie diese für viele Menschen, die ehrenamtlich oder beruflich in der Kirche arbeiten und auch Leitung übernehmen, nicht nur eine Herausforderung bedeuten, sondern manchmal auch eine Überforderung: Wie sollen Menschen denn leiten, wenn sie immer nur dienen müssen?“ machte die Vizepräses in ihrer Ansprache zur Einführung von Pfarrerin Susanne Beuth und Pfarrerin Karin Weber in der Wuppertaler Philippuskirche deutlich: „Immer nur geben – heißt das, dann immer auch klein beigeben?“ Das jedoch sei nicht gemeint. „Jesus spricht die Jüngerinnen und Jünger, die Keimzelle der christlichen Gemeinden, an auf ihre Solidarität und ihre Gemeinschaft. Keine wird immer herrschen und keiner wird immer Knecht sein. Sondern die Gemeinschaft der Gläubigen ist gemeinsam in den Dienst an den Menschen und der Welt gerufen. Es geht nicht darum, dass keine Leitung möglich ist, keine Zielvorgaben und keine Richtungsentscheidungen“, so Petra Bosse-Huber. Wichtig sei, dass alle in Gemeinschaft zusammen arbeiten.

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland – das Präsidium der Landessynode – hat 16 Mitglieder. Neun von ihnen sind nebenamtliche Mitglieder und haben je zwei Stellvertreter/Stellvertreterinnen. Karin Weber (53), Pfarrerin der Kirchengemeinde Uellendahl und Gehörlosenseelsorgerin des Kirchenkreises Wuppertal, und Susanne Beuth (51), Pfarrerin in Köln-Klettenberg und Assessorin des Kirchenkreises Köln-Mitte, waren im Januar von der Landessynode als Nachfolgerinnen für zwei ausgeschiedene Stellvertreter gewählt worden.

Hinweis an die Redaktionen: Das Manuskript der Einführungsansprache von Vizepräses Petra Bosse-Huber finden Sie im Anhang. Bitte beachten Sie Sperrfrist und Wortlautvorbehalt!

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 9. März 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 9. März 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf/Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 09.03.2012



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