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Der Gemeindevorsitzende Leonid Goldberg (v.l.), Superintendentin Ilka Federschmidt, Präses Annette Kurschus, Präses Manfred Rekowski und Rabbiner Dr. David Virnitz. Der Gemeindevorsitzende Leonid Goldberg (v.l.), Superintendentin Ilka Federschmidt, Präses Annette Kurschus, Präses Manfred Rekowski und Rabbiner Dr. David Vinitz. Foto: Wolfgang Kamm

Nach dem Brandanschlag

Präsides beim Synagogengottesdienst

Nach dem Brandanschlag auf die Bergische Synagoge in Wuppertal Ende Juli haben die Präsides der Evangelischen Kirche im Rheinland und von Westfalen als Zeichen der Solidarität den Synagogengottesdienst besucht.

Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, erklärte: „Jüdinnen und Juden in unserem Land sollen wissen: Sie stehen solchen dumpfen Anfeindungen nicht alleine gegenüber."  Gemeinsam mit allen Menschen guten Willens verurteilt er, verurteilt die rheinische Kirche jede Gewalt. Rekowski: "Notwendig angesichts der hochkomplizierten Lage in Israel und Palästina sind vielmehr echte Gespräche. Nur in Offenheit und im Geist der Liebe können und sollen wir politisch diskutieren.“

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, betonte: „Wer ein jüdisches Gotteshaus angreift, greift uns alle an. Der Hass gegen das Volk Israel richtet sich gegen das Fundament, auf dem wir auch als Christen stehen.“ In Westfalen war Mitte Mai die Synagoge in Gelsenkirchen mit einem Hakenkreuz beschmiert und ein Fenster eingeworfen worden.

Vor dem Besuch des Synagogengottesdienstes hatte der rheinische Präses seine westfälische Amtskollegin durch die Dauerausstellung zur Barmer Theologischen Erklärung in der benachbarten Gemarker Kirche geführt. Für diese Ausstellung hat die westfälische Kirche das Original der Erklärung von 1934, das sonst in ihrem Archiv liegt, zeitweise ausgeliehen.

Das Grundstück, auf dem die Bergische Synagoge 2001/2002 errichtet wurde, gehörte früher zur Gemarker Kirche und wurde der Jüdischen Gemeinde in Wuppertal von der Evangelischen Kirche im Rheinland geschenkt, um dort eine Synagoge für die stark gewachsene Gemeinde zu errichten.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 14. August 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 15. August 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / and, jpi / 15.08.2014



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