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Wuppertal

Solidaritätskundgebung nach Brandanschlag auf Synagoge

Der Kirchenkreis Wuppertal hat als Mitglied der örtlichen Initiative für Demokratie und Toleranz zu einer Solidaritätskundgebung gegen Antisemitismus und Gewalt aufgerufen. Anlass ist ein Anschlag mit Brandsätzen auf die Synagoge in Barmen. 

 

Pfarrer Johannes Schimanowski, in Vertretung der Superintendentin, und weitere Mitglieder des Kreissynodalvorstands werden an der Kundgebung am Mittwoch, 29. Juli, 17 Uhr  vor der Synagoge in Barmen und am Synagogengottesdienst am Freitag teilnehmen.

Auf die Barmer Synagoge sind in der Nacht zum Mittwoch mehrere Molotowcocktails geworfen worden, berichtet der Kirchenkreis Wuppertal. Es gibt keine Verletzten und wohl auch keine Schäden am Gebäude. Zeugen hatten drei mutmaßliche Täter beobachtet und die Polizei konnte einen davon festnehmen, einen 18-jährigen Wuppertaler.

Die Polizei hat den Bereich rund um die Synagoge am Alten Markt gesperrt. Erst vor wenigen Tagen hatte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Leonid Goldberg, in Interviews gesagt, dass die Judenfeindlichkeit in unserer Stadt seit dem Gaza-Konflikt deutlich größer sei.

In der Erklärung der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz heißt es: "Wir verurteilen den heute Nacht begangenen Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal-Barmen aufs Schärfste. Gewalt ist, war nie - und wird nie Konflikte lösen! Zumal, wenn politische Konflikte zu Glaubenskonflikten umgedeutet und antisemitisch aufgeladen werden."

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 29. Juli 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 30. Juli 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / or-wj / rtm / 29.07.2014



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