Landessynode 2015
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Neue Thesen zur Reformation

Ungewöhnliche Geräuschkulisse zur Kaffeepause: Hammerschläge hallten durch das Foyer des Tagungshotels in Bad Neuenahr. An eine hölzerne Tür nagelten Mitglieder der Landessynode ihre Thesen zum Reformationsjubiläum 2017.

 

Das Bild vom Reformator Martin Luther, der seine Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche anschlägt, hatte sich Martin Engels für eine Aktion zum Reformationsjubiläum in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) zu eigen gemacht. Engels ist im Landeskirchenamt zuständig für „die rheinische Farbe des Reformationsjubiläums“, wie es Präses Manfred Rekowski ausdrückte.

Postkarten lagen für die „Thesen“ der Landessynodalen bereit, die mit dem rheinischen Motto für das Reformationsjubiläum bedruckt sind: „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“, kein Bibelwort, sondern der Anfang eines Psalmgedichtes von Hanns Dieter Hüsch (1925-2005).

Den Tag über wurden immer wieder neue Karten an die Tür geheftet. „Weniger Verwaltung, mehr Begegnung“, stand auf einer, „eine Kirche, die lächeln mag“, wünscht sich jemand anders. Die „Rechtfertigungslehre in unsere Sprache“ zu übersetzen, regt jemand an; eine geeinte Kirche fordert ein weiterer Zettel. Und noch ein Zitat von der Thesen-Tür: „Reformation ist modern. Sie wird zu jeder Zeit aktuell bleiben und kann Richtschnur sein.“

Die Tür, sagt Martin Engels, können Kirchengemeinden sich ausleihen, um eigene rheinische Reformationsthesen aufzustellen.

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ekir.de / roß, Foto: Hans-Jürgen Vollrath / 15.01.2015



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