Grenzstein an der deutsch-französischen Grenze: „Grenz-Erfahrungen“ unter dem Aspekt der Toleranz erlaubt das Programm der Saar-Kirchen im zweiten Halbjahr. Foto: wikimedia.org Grenzstein an der deutsch-französischen Grenze: „Grenz-Erfahrungen“ unter dem Aspekt der Toleranz erlaubt das Programm der Saar-Kirchen im zweiten Halbjahr. Foto: wikimedia.org

Saarland

Nachdenken über Toleranz und ihre Grenzen

Die evangelische Kirche im Saarland hat ihr Programm zur Reformationsdekade „Reformation und Toleranz“ für das zweite Halbjahr 2013 veröffentlicht. Unter dem Titel „Grenz-Erfahrungen“ werden 25 Veranstaltungen im ganzen Saarland angeboten.

Der Titel meint die Frage nach den Grenzen von Toleranz - " gegenüber Andersdenkenden, anderen Religionen, anderen Kulturen und anderen Völkern", wie es im Programmheft heißt. Die Beteiligten dieses regionalen Programms sind die Kirchenkreise Saar-West und Saar-Ost sowie die Dekanate Homburg und Zweibrücken. Kooperationspartnerin ist u.a. die Evangelische Akademie im Saarland.

Die Palette der Veranstaltungen reicht von Gottesdiensten über Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Ausstellungen bis hin zu Exkursionen. „Unsere Freiheit und die Freiheit der anderen“ ist nicht nur das Thema des Vortrags von Professor Fulbert Steffensky am 6. September in der Saarbrücker Ludwigskirche. "Dieser Titel kann auch als Motto über dem gesamten Halbjahresprogramm stehen“, sagt Superintendent Christian Weyer vom Kirchenkreis Saar-West. Er freue sich darüber, dass das Thema Toleranz in der ersten Jahreshälfte bereits so fruchtbar aufgegriffen wurde, so Weyer.

Höhepunkt ist die Reformationsfeier

Über das Thema „Toleranz und ihre Grenzen“ diskutieren am 11. September in der Christuskirche in Neunkirchen der Bildungsminister des Saarlandes,Ulrich Commerçon, der Beauftragte der Evangelischen Kirchen im Saarland, Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann, Wolfgang Ohler, Vizepräsident des Pfälzischen Oberlandesgerichts a.D., und Prof. Dr. Meinrad M. Grewenig, Generaldirektor und Geschäftsführer der Völklinger Hütte.

Ein Höhepunkt im zweiten Halbjahr ist die zentrale Feier zum Reformationstag am 31. Oktober in der Saarbrücker Ludwigskirche. Diese wird schon vorausblicken auf das Reformationsdekadenjahr 2014, das unter dem Titel „Reformation und Politik“ steht. Die Kanzelrede hält Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 31. Juli 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 8. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / hp, uks, neu / 08.08.2013



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