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Gedenken an die Opfer des Tsunamis am Zweiten Weihnachtstag vor zehn Jahren am Strand von Khao Lak in Thailand. Gedenken an die Opfer des Tsunamis am Zweiten Weihnachtstag vor zehn Jahren am Strand von Khao Lak in Thailand.

Tsunami

Bewegendes Gedenken

Mehr als 120 Überlebende und Hinterbliebene von Opfern der Tsunami-Katastrophe 2004 haben an der deutschsprachigen Gedenkfeier teilgenommen, die am 26. Dezember 2014 am Strand von Khao Lak in Thailand gestaltet wurde.

Gedenkfeier am Strand von Khao Lak. Gedenkfeier am Strand von Khao Lak.

Das Team der Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Deutschen Roten Kreuzes hatte dazu eingeladen, ist nach dem bewegenden Einsatz anlässlich des 10. Tsunami-Jahrestages aus Thailand wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt. Auch Angehörigentreffen, ein Gottesdienst an Heiligabend sowie zahlreiche Einzelbegleitungen an Unglücksorte konnte das Team anbieten. „Auch zu betroffenen Thais haben wir neue Kontakte aufbauen können“, resümiert Landespfarrer Dr. Uwe Rieske: „Etwa bei der zentralen Gedenkfeier am Memorial in Khao Lak wurden wir um Mitwirkung gebeten – es ist sehr deutlich wahrgenommen worden, dass europäische Betroffene der Katastrophe sich dankbar und solidarisch der vielen Hilfen erinnern, die ihnen von Thais entgegengebracht wurden, die selbst massiv von der Katastrophe betroffen sind.“

Gemeinsamer Trauerkranz von Gemeinsamer Trauerkranz von "hoffen bis zuletzt".

Christine Scholl vom Deutschen Roten Kreuz: „Inzwischen sind viele Hotels und auch die Infrastruktur in Khao Lak wieder aufgebaut – aber die Verluste, die der Tsunami gerissen hat, sind in den Familien, die Opfer zu beklagen haben, weiterhin unmittelbar präsent.“ Insbesondere die Gedenkwand in Ban Nam Khem hat bei der ortsansässigen Bevölkerung sowie bei betroffenen Opferfamilien aus Deutschland eine hohe Bedeutung.

Hier konnten aus Mitteln der Stiftung Notfallseelsorge vor dem Jahrestag 24 neue Gedenktafeln für Opfer des Tsunami angebracht werden. „Die Erinnerung mündet in eine Ermutigung und Stärkung für die Zukunft“, so der rheinische Notfallseelsorge-Leiter Rieske. „Für das behutsam wieder wachsende Vertrauen ins Leben hat der 10. Jahrestag nach einer Katastrophe eine besondere Bedeutung.“ 

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ekir.de / 04.01.2015



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