EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr

Auch Oberkirchenrätin Barbara Rudolph (vorn links) begrüßte die Religionsführer aus Russland und der Ukraine in Wuppertal. Auch Oberkirchenrätin Barbara Rudolph (vorn links) begrüßte die Religionsführer aus Russland und der Ukraine in Wuppertal.

Russland und Ukraine

Für den Frieden beten, nächste Schritte beraten

Wie Frieden in die Ukraine gebracht werden kann, beschäftigte russische und ukrainische Leitende Geistliche bei einem Treffen in Wuppertal. Gastgeberin ihrer Friedensgespräche war die Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, Rosemarie Wenner.

Das Treffen sei eine "wichtige Initiative", lautet das Fazit von Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Ökumene-Abteilung im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland. Sie hatte bei dem Treffen ein Grußwort gesprochen. "Wuppertal ist ein guter Ort für Ihre Initiative", erklärte die Theologin. Ein Ort, "der die Zerstörung des Zweiten Weltkriegs erfahren hat". Ein Ort, "an dem man sich heute um Versöhnung bemüht".

Die Teilnehmer, die u.a. orthodoxe, baptistische, methodistische und evangelische Kirchen vertreten, haben die Gemarker Kirche und die Ausstellung "Gelebte Reformation" über die Barmer Theologische Erklärung besucht, die dort verfasst wurde. Außerdem besuchte die Gruppe die benachbarte Synagoge.

Die Spitzen und Repräsentanten von Kirchen und religiösen Organisationen Russlands und der Ukraine berieten die Umsetzung der Resolution des Runden Tischs von Oslo vom vergangenen September und die Weiterentwicklung des Dialogs. In der Resolution vom 11. September 2014 hatten die bei der Norwegischen Bibelgesellschaft versammelten Vertreter von Christen, Muslimen und Juden aus Russland und der Ukraine betont, dass sie für die vom Ukraine-Konflikt Betroffenen beten. Die Erklärung ist ein Aufruf zum Gebet für den Frieden.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / neu, Foto: Working Group / 23.01.2015



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.