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Nach Jahrzehnten gelebter Partnerschaft jetzt Vereinbarungen mit Brief und Siegel

Rheinische Kirche schließt Verträge mit amerikanischen UCC-Kirchen

Pressemitteilung Nr. 12/2012

Austausch, Partnerschaft und stärkere Kooperation sieht der Partnerschaftsvertrag vor, der heute in Bad Neuenahr zwischen der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Southern Conference der United Church of Christ (UCC) geschlossen wurde. Präses Nikolaus Schneider, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Reverend Lilton J. Marks und Reverend Richard Edens unterzeichneten bei der Tagung der Landessynode der rheinischen Kirche in einem feierlichen Akt das Dokument.

Bereits 1991 hatte die rheinische Synode beschlossen, in Partnerschaften mit der Penn Central Conference und der Southern Conference der UCC einzutreten, erklärte Präses Schneider: „Sie wurden schnell mit Leben gefüllt auf allen kirchlichen Ebenen. Für den Pfarreraustausch wurden Richtlinien entwickelt: Allerdings haben wir bis zu vergangenen Jahr keine schriftlichen Vereinbarungen getroffen.“ Seit 1986 besteht zudem eine lebendige Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Moers und der South West Association der Wisconsin Conference. Nach 25 bzw. 20 Jahren wolle man die bestehenden Partnerschaften durch offizielle Vereinbarungen bekräftigen: „Gemeinsam sehen wir uns zum Zeugnis des Evangeliums in unserer globalisierten Welt herausgefordert, und wir bekräftigen unsere Verpflichtung zu Gerechtigkeit und Frieden, zur Sorge für die Schöpfung und für die eine Erde, die wir teilen“, so der Präses.

Für die amerikanischen Partnerkirchen erklärte Reverend Dr. Marja Coons-Torn: „Wir haben uns zu einer Partnerschaft verpflichtet, die weit über die Gegenwart hinaus in die Zukunft reicht – so wie wir auch in der Vergangenheit bereits Partnerschaft miteinander gelebt haben. Wir wollen uns austauschen und einander teilhaben lassen an Gebeten, Glaubenszeugnissen und Worten der Ermutigung.“

Pfingsten 2011 schon zwei Partnerschaftsvereinbarungen getroffen

Mit Unterzeichnung des Vertrags wollen beide Kirchen ihre engen Beziehungen und Kontakte noch weiter vertiefen. Austausch von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Mitarbeitenden, direkte Partnerschaften zwischen Gemeinden sowie Kooperationen bei Jugendprojekten und auch bei diakonischen Projekten zählt der Vertrag auf. Dazu sind ein regelmäßiger Austausch über wichtige theologische, ethische und gesellschaftliche Themen geplant, ebenso wie gemeinsame regelmäßige Fortbildungen für Pfarrerinnen und Pfarrer. An Pfingsten 2011 hat der rheinische Oberkirchenrat Manfred Rekowski an den Synoden der Penn Central Conference und der Wisconsin Conference teilgenommen und mit den dortigen Leitungen die Partnerschaftsvereinbarungen mit diesen Kirchen bereits unterzeichnet.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 10. Januar 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 10. Januar 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 10.01.2012



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