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Gedenkstätte Crazy Horse: Das Abbild des berühmten Indianer-Chiefs wurde zur Erinnerung aller Native Americans, die ihr Land verloren haben, in einen riesigen Felsen gemeißelt. Gedenkstätte Crazy Horse: Das Abbild des berühmten Indianer-Chiefs wurde zur Erinnerung aller Native Americans, die ihr Land verloren haben, in einen riesigen Felsen gemeißelt.

Internationale Jugendbegegnung

Von Crazy Horse und Toni Buffalo

Die drei rheinischen Jugendlichen Claire, Jenny und Jan nehmen gerade an der „Partners in Peace Experience“ teil, einem internationalen Jugendtreffen der „United Church of Christ“ (UCC). Was sie während ihres zehntägigen Aufenthalts in South Dakota/USA erleben, dokumentieren sie in einem Reiseblog. 

Bei der „Partners in Peace Experience“ treffen sich junge Menschen aus den Partnerkirchen der UCC, um Erfahrungen in der Friedensarbeit auszutauschen. Mit dabei sind Jugendliche aus Evangelischen Kirche in Namibia, der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die rheinischen Jugendlichen Claire Brown, Jennifer Aden und Jan Kock werden von Claudio Gnypek vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) begleitet.  

Die Teilnehmenden beschäftigen sich in diesem Jahr mit der amerikanischen Geschichte in Hinblick auf die amerikanischen Ureinwohnerinnen und Ureinwohner. Die UCC setzt sich nämlich auch für die Rechte der indigenen Völker ein.  

Auf dem Programm stehen Ausflüge zu Orten wie Mount Rushmore, Crazy Horse, Wounded Knee und das Cheyenne River Reservat sowie der Besuch eines Pow-Wows, einer Sweat Lodge (Schwitzhütte)  und Begegnungen mit „Native Americans“.  

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte hinterlässt zwiespältige Gefühle

Die ersten Tage in der „Camp Rimrock Lodge“ in Rapid City haben die Jugendlichen bereits hinter sich und schon viel über die Geschichte der amerikanischen Ureinwohnerinnen und Ureinwohner erfahren. Der Besuch der Gedenkstätte von Crazy Horse, des berühmten Indianer Chiefs, und von Mount Rushmore, jenem Ort, wo die Köpfe einiger US-Präsidenten in einen Berg gemeißelt sind, hinterlässt bei Jenny aber gemischte Gefühle: „Ich konnte diesen Besuch nicht so sehr genießen, da ich nicht nachvollziehen kann, wie sich Menschen mit den Worten ‚Freedom for Everyone‘ schmücken können, wenn ihre Freiheit und alles was sie haben auf dem Land und dem Hab und Gut anderer Menschen basiert,“ schreibt sie in ihrem Blogbeitrag. 

Nachhaltig beeindruckt sind die Jugendlichen von der Begegnung mit Toni Buffalo, einer amerikanischen Ureinwohnerin vom Volk der Lakota, die die Reisegruppe mit ihrer Tochter und Enkelin für einige Tage begleitet. Toni Buffalo engagiert sich in der UCC für die Rechte der Lakota-Indianer und vermittelt den Jugendlichen anschaulich und aus erster Hand, mit welchen Problemen diese zu Kämpfen haben.  

Was Jenny, Claire und Jan weiter bei der „Partners in Peace-Experience“ erleben, ist täglich auf ihrem Reiseblog zu lesen. 

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ekir.de / cs, Foto: reise.ekir.de / 10.08.2016



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