Pressearchiv
  • Pressearchiv 2017
    mehr
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

VEM-Aktion für Menschen mit Behinderung startet

Inklusion ist ein Menschenrecht

Pressemitteilung Nr. 158/2012

650 Millionen Menschen weltweit leben mit einer Behinderung. Und immer noch gehören sie zu den am stärksten benachteiligten Gruppen in allen Gesellschaften. Für sie ergreift die Vereinte Evangelische Mission (VEM) jetzt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche im Rheinland die Stimme. „Für Menschenrechte von Menschen mit Behinderung“ heißt die Plakat- und Informationsaktion, die heute in Düsseldorf vorgestellt wurde.

„Es geht uns darum, die Perspektiven zu verändern“, sagt Jochen Motte, Mitglied des Vorstandes der VEM. „Behinderung ist nicht einfach nur das Problem dessen, der als behindert gilt. Nicht Menschen sind behindert, sondern Menschen werden durch Barrieren daran gehindert, am Leben teilzuhaben.“ Sechs Jahre, nachdem die Uno das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verabschiedet habe, sei die Inklusion, also das normale Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen, nach wie vor keineswegs selbstverständlich.

Im Gegenteil – in manchen Ländern seien Menschen mit Behinderung immer noch schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt wie etwa dem Verbot von Heirat und Familiengründung, der Zwangssterilisation, sexualisierter Gewalt, zwangsweiser Heimunterbringungen oder dem Verbot zu wählen.

„Aber auch in Deutschland werden Menschen nach wie vor behindert“, ergänzt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph von der Evangelischen Kirche im Rheinland, „etwa durch Barrieren beim Wohnen, Arbeiten, im täglichen Straßenverkehr und nicht zuletzt durch die Barrieren in den Köpfen viel zu vieler Menschen“. „Darum wird unsere Landesynode im Januar 2013 Inklusion auch zum Schwerpunktthema machen und diese verschiedenen Aspekte zur Sprache bringen.“

Die Evangelische Kirche im Rheinland setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein. Die VEM ihrerseits fördert in Afrika und Asien, aber auch in Deutschland konkrete Projekte für Menschen mit Behinderung. Dabei steht der Gedanke der Integration und Inklusion an erster Stelle.

Die Materialien zur Kampagne können auch im Internet heruntergeladen werden: www.vemission.org/inklusion.

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 6. Dezember 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 6. Dezember 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 06.12.2012



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.