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Rheinische Kirche ist Gründungsmitglied der „Stiftung Stadtgedächtnis“

Vizepräses: Rettung der Archivalien gibt den Menschen Geschichte und Identität

Pressemitteilung Nr. 114/2010

Die Evangelische Kirche im Rheinland beteiligt sich als Stifterin an der Gründung der "Stiftung Stadtgedächtnis", die die nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2009 aus Trümmern geborgenen Bestände retten soll. 20.000 Euro gibt die rheinische Kirche in das Startvermögen der Stiftung. Der rheinischen Kirche sei es eine Ehre, zu den Gründungsmitgliedern der Stiftung zu gehören, so Vizepräses Petra Bosse-Huber. Denn: „Ein großer Teil der zu restaurierenden Archivalien betrifft im engeren oder auch im weiteren Sinn die Geschichte der evangelischen und katholischen Kirchen hier im Rheinland.“ Die Rettung der Archivalien bedeute, „dass Geschichte und Identität nicht völlig unter dem Schutt begraben“ bleiben.

Die Stiftung ist ein Gemeinschaftswerk: Die Stadt Köln legt zwei Millionen Euro ein, das Land Nordrhein-Westfalen eine Million Euro, schließlich gibt das Erzbistum Köln 100.000 Euro. Mit ihrem kleineren Anteil übt die EKiR Solidarität für den Erhalt wertvoller Archivalien, ohne selbst dezidiert evangelische Bestände im Kölner Stadtarchiv verloren zu haben bzw. zu besitzen. Vermutlich dem Kölner U-Bahn-Bau geschuldet, war das Archiv am 3. März 2009 eingestürzt. Zwei junge Männer sind dabei ums Leben gekommen.

Unter den Trümmern des städtischen Gebäudes wurden Archivbestände aus mehr als 1.200 Jahren Stadt-, Regional- und Kirchengeschichte begraben. Mehr als 90 Prozent sind geborgen, müssen jedoch restauriert und wieder zusammen geführt werden. Die Kosten der Restaurierung wie auch der geplanten Digitalisierung von Dokumenten sollen durch die "Stiftung Stadtgedächtnis" bestritten werden, sowie zum größeren Teil aus erwarteten Schadenersatz- und Versicherungsleistungen.

In ihrem Grußwort beim offiziellen Gründungsakt für die "Stiftung Stadtgedächtnis" am Montag, 12. Juli, im Historischen Rathaus der Stadt Köln sagte Vizepräses Petra Bosse-Huber: „Als Theologin ist es für mich selbstverständlich, dass ich alte Texte und Bücher spannend finde.“ Dass die Stiftung neben dem Erhalt der Archivalien auch das Ziel habe, das Archiv bekannter zu machen, finde sie „besonders wichtig“. Es sei unterstützenswert, „dass Menschen ermutigt und befähigt werden, die Dokumente, Urkunden und Fotos kennen zu lernen, die zu ihrer Geschichte gehören“.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 12. Juli 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 12. Juli 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Köln/Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 12.07.2010



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