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Karo-Batak-Kirche sorgt auf Sumatra für 8600 Flüchtlinge

Vulkanausbruch: VEM-Gemeinschaft hilft mit 35.000 Euro

Pressemitteilung Nr. 184/2013

Nach dem Vulkanausbruch auf Sumatra haben die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelisch-reformierte Kirche und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) insgesamt 35.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Die Christlich-Protestantische Karo-Batak-Kirche (GBKP), eine Mitgliedskirche der VEM, versorgt zurzeit in zwölf Auffangzentren 8600 Flüchtlinge, die vor den Aschewolken des Mount Sinabung geflohen sind.

Vorerst sind weite Landstriche nicht mehr für die Landwirtschaft zu nutzen. Die GBKP geht deshalb davon aus, die Menschen noch für Wochen, wenn nicht Monate unterstützen zu müssen Die GBKP versorgt die Menschen mit Lebensmitteln, Medikamenten, Zelten und seelsorgerlicher Begleitung. Sie bezahlt auch das Schulgeld für 140 Schülerinnen und Schüler, deren Eltern durch den Vulkanausbruch ihre Lebensgrundlage verloren haben. Außerdem unterstützt sie mehr als 400 Studierende, deren Familien sich nicht mehr an ihren Ausbildungskosten beteiligen können.

Der Vulkan Sinabung war 2010 nach fast 400 Jahren erstmals wieder ausgebrochen und hat in den vergangenen Monaten mehrfach kilometerhohe Aschewolken ausgestoßen. Im November wurde auch die Stadt Berastagi, Ort der letzten VEM-Vollversammlung 2012, unter eine Ascheschicht begraben.

Auch mehrere Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission in Asien haben bereits mit finanzieller Unterstützung, Zelten, Medikamenten, Lebensmitteln und Freiwilligen geholfen. Die VEM und die Evangelische Kirche im Rheinland bitten um Spenden für die Arbeit der GBKP: Spendenkonto 90 90 90 8, BLZ 350 601 90 (KD-Bank), Stichwort: Flüchtlinge Sinabung.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 20. Dezember 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 20. Dezember 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

cw / 20.12.2013



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