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Tel.: 0211 - 4562-373
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Präses Nikolaus Schneider predigt Heiligabend in Düsseldorf

Weihnachten heißt: „Gott gibt die Welt und uns Menschen nicht verloren“

Pressemitteilung Nr. 195/2010

Achtung, Sperrfrist: Heiligabend, 24. Dezember 2010, 16 Uhr! Es gilt das gesprochene Wort.

 

„Gott gibt die Welt nicht verloren!“ Daran hat Präses Nikolaus Schneider, oberster Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland, in seiner Predigt an Heiligabend in der Düsseldorfer Johanneskirche erinnert. Diese Botschaft, die sich mit der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus verbindet, sei entscheidend „für unseren Glauben und für unser Leben“.

„Dagegen aber steht doch unsere ganz alltägliche Erfahrung: Wie schnell gehen wir uns selber verloren, in der Hektik unserer Tage, in der Informationsflut unserer Medien, in unserem Verlangen nach mehr Spaß, mehr Lust, mehr Abenteuer …“, so Nikolaus Schneider: „Wie schnell geht gehen uns geliebte Menschen verloren, durch Lieblosigkeit und Streit, durch Krankheit und Unfall und auch durch Krieg und Gewalt. Wie schnell geben Menschen sich selbst verloren, versinken in Depression und Verzweiflung, wollen sterben und verlangen nach Sterbehilfe.“ Menschen erlebten immer wieder, „dass unsere Welt immer wieder neu – und immer wieder vergeblich – darauf setzt, mit kriegerischer Gewalt den Krieg zu besiegen und mit militärischer Gewalt das Unrecht und den Terror zu überwinden. Wir erleben und erleiden, dass menschliches Mitleiden und menschliche Barmherzigkeit so oft verlieren gegen Raffgier und Gleichgültigkeit, gegen berechnendes Kalkül und gegen das nur auf den eigenen Vorteil ausgerichtete Reden und Handeln.“

Aber Jesus, dessen Geburt an Weihnachten gefeiert wird, blende diese menschlichen Erfahrungen von Verloren-Sein nicht aus, unterstrich der 63-jährige Theologe: „Im Gegenteil: Er teilt diese Erfahrungen. Und doch hält Jesus dagegen: Gott will, dass Menschen nicht verloren gehen. Gott sucht die Verlorenen. Gott gab seinen Sohn, damit die Welt nicht verloren geht. Jesus Christus ist Gottes Licht und Halt für uns inmitten aller Verlorenheit. Das Leben des Gottessohnes gibt uns Orientierung für unser Leben. Sein Kreuz und seine Auferstehung geben uns Hoffnung und Trost für unser Sterben. So werden durch Jesus Christus neue Perspektiven für uns möglich: Glaube, Hoffnung und Liebe sollen und können unser Leben bestimmen. Finsternis, Kälte, Lieblosigkeit, Hass und Gewalt behalten nicht das letzte Wort.“

Hinweis an die Redaktionen: Das Predigtmanuskript erhalten Sie in der Anlage. Bitte beachten Sie die Sperrfrist und den Wortlautvorbehalt!

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 23. Dezember 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 23. Dezember 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 23.12.2010



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