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Weltgebetstag 2012: „Steht auf für Gerechtigkeit!“

Gemeinden feiern morgen mit einer Liturgie aus Malaysia

Pressemitteilung Nr. 45/2011

„Steht auf für Gerechtigkeit“ lautet das Motto des Weltgebetstags 2012, der aus Malaysia kommt und der am morgigen Freitag, 2. März 2012, auch in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland zwischen Emmerich und Saarbrücken begangen wird. Der Weltgebetstag (WGT) findet seit 1927 Jahr am ersten Freitag im März in über 170 Ländern weltweit statt. In Deutschland nehmen jährlich etwa eine Millionen Frauen und Männer an den ökumenischen Gottesdiensten teil. Jedes Jahr gestalten Frauen eines Landes den Gottesdienst. Dieses Jahr obliegt die Gestaltung des WGT Frauen aus Malaysia.

Das in Südostasien gelegene Land, das durch das südchinesische Meer geteilt wird, hat rund 28,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Offizielle Staatsreligion ist der Islam, jedoch bestehen etwa neun Prozent der Bevölkerung aus Christinnen und Christen. Diese werden laut Renate Kirsch, Mitorganisatorin des Weltgebetstages, oftmals unterdrückt. „So versucht man z.B. durchzusetzen, dass der Gottesname ‚Allah’ den Muslimen vorbehalten bleibt und Christen den Vater Jesu Christi nicht öffentlich, wie sie es gewohnt waren, ‚Allah’ nennen dürfen.“ Obwohl es einfach nur die Übersetzung des Wortes „Gott“ ist.

Malaysia: Kritik zu üben ist für Christinnen und Christen gefährlich

Für Christinnen und Christen sei es gefährlich, Kritik zu üben. Die Weltgebetstagsfrauen hätten in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: „Sie lassen die Bibel sprechen“, erklärt Kirsch weiter. So gehe es in dem Gottesdienst etwa um die harten Klagen des Propheten Habakuk, die zu Gott schreien. Und um die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium. Diese Erzählung treffe die Wirklichkeit der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit.

Gemeinsam mit der malaysischen Menschenrechtsorganisation Tenaganita, werden beim diesjährigen WGT Unterschriften für die Rechte von Hausangestellten gesammelt. Darin wird die malaysische Regierung aufgefordert: „Erkennen Sie Hausangestellte als Arbeitnehmerinnen an! Beenden Sie damit die menschenunwürdigen Zustände für 300.000 Frauen und Mädchen in Malaysia!“ Die in diesem Jahr gesammelten Kollekten beim WGT unterstützen, neben zahlreichen Frauenprojekten weltweit, die Arbeit von Tenaganita.

Veranstaltungen im Bereich der rheinischen Kirche

Auch im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland finden am morgigen Freitag, 2. März, unter dem Motto „Steht auf für Gerechtigkeit“ „informiert beten – betend handeln“ zahlreiche ökumenische Veranstaltungen zum Weltgebetstag statt. Beispielsweise:

Mülheim an der Ruhr: 17 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der Petrikirche, Pastor-Barnstein-Platz, mit anschließendem Beisammensein bei landestypischen Speisen und Getränken im Martin-Luther-Haus.

Aachen: 16 Uhr in der evangelischen Versöhnungskirche, wird der WGT ökumenisch begangen.

Haan: 15 Uhr Kaffeetrinken im Forum mit Informationen zum Leben und Arbeiten in Malaysia. Anschließend findet ab 16.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Chrysanthus und Daria, Königstraße 8, statt.

Trier: 17 Uhr ökumenischer Gottesdienst im Caspar-Olevian-Saal (neben der Konstantin Basilika), Mustorstraße/Konstantinplatz. Außerdem werden offizielle Einlandungsplakate zum WGT aus fünf Jahrzehnten in der Konstantin Basilika vom 2. März bis 8. April ausgestellt.

Solingen: 15 Uhr Informationen zu Land und Leuten im Ev. Gemeindezentrum Friedenskirche, Uhlandstraße 29. Anschließend ab 16.15 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der Friedenskirche.

Essen: 15.30 Uhr findet in der Zionskirche ein Lichtbildvortrag über Malaysia mit anschließendem ökumenischen Gottesdienst ab 17 Uhr statt.

(Diese Veranstaltungen sind stellvertretend für eine Reihe von ökumenischen Veranstaltungen zum Weltgebetstag. Weitere Informationen können bei den Kirchenkreisen und Gemeinden erfragt werden.)

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 5. März 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 5. März 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 05.03.2012



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