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Fußball begeistert - vor allem während Fußballweltmeisterschaften. Foto: wikimedia / Arne Müseler / arne-mueseler.de Fußball begeistert - vor allem während Fußballweltmeisterschaften. Foto: wikimedia / Arne Müseler / arne-mueseler.de

Fußballweltmeisterschaft 2014

„In entscheidenden Momenten kommt Gott ins Spiel“

Diejenigen, die die Fußball-WM in verfolgen, können spannende Spiele beobachten. Immer wieder sind Spieler zu sehen, die beten. Doch was hat Fußball mit Religion zu tun? „Gar nichts“, findet der 21-jährige Dauerkartenbesitzer und FSJ-ler Thomas Haferkamp. 

Denken alle so? Tomke Meyn und Moritz Jahns haben sich für ekir.de umgehört – rund um die Düsseldorfer Johanneskirche. „Das hängt von dem Land ab, in dem die Sache stattfindet“, sagt Rentner Jürgen Kirchmeier. Als Beispiel nennt er Argentinien. Ein Handspiel bei der WM 1986 bezeichnete der Torschütze Diego Maradona als „Hand Gottes“. Mit anderen Worten: Religion macht aus einem Regelverstoß eine positive Sache. Kirchmeier ist kein fanatischer Fan, erzählt der 72-Jährige, er gehe zur Unterhaltung „ab und zu mal ins Stadion“.

Der 43-jährige Jan Drobek findet, dass Gott manchmal in das Spielgeschehen eingreift. „In entscheidenden Momenten kommt Gott ins Spiel.“ Drobek hat bis jetzt kein WM-Spiel verpasst. Klar, für ihn ist der Fußball die schönste Nebensache der Welt.

Ursula Ortmanns Ursula Ortmanns

Für Ursula Ortmanns spielt Fußball zwar keine sonderlich große Rolle, sie verfolgt jedoch die WM. Allerdings hat Gott dort keinen Einfluss, betont die 49-Jährige. „Im sonstigen Leben allerdings schon“, sagt sie. Ortmanns arbeitet in der Verwaltung der Johanneskirche.

 

Die Meinungen über den Zusammenhang zwischen Glaube und Fußball reichen also weit auseinander. Doch wenn es um die Mannschaften bei dieser WM geht, sind sich alle einig: die stark geglaubten spielen schwach und die schwach geglaubten spielen stark. 

 

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ekir.de / 04.07.2014



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