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Evangelische Wort-zum-Sonntagsprecherinnen und -sprecher aus NRW sowie die Evangelischen Rundfunkbeauftragten beim WDR aus mehreren Jahrzehnten (v.l.): Pastorin Sabine Steinwender-Schnitzius, Pfarrerin Petra Schulze, Präses i.R. Alfred Buß, Pfarrerin Elke "Wort zum Sonntag"-Beteiligte aus NRW sowie heutigen und pensionierte WDR-Rundfunkbeauftragte (v.l.): Sabine Steinwender-Schnitzius, Petra Schulze, Präses i.R. Alfred Buß, Elke Rudloff, Dr. Gerd Höft, Renate Kirsch, Ulrich Pohl und Hermann Preßler.

60 Jahre "Wort zum Sonntag"

Zum Jubiläum ein neues Design und ein Video-Wettbewerb

Guter Grund zum Feiern: Das "Wort zum Sonntag" ist 60 Jahre alt geworden. Beim Fest beim NDR in Hamburg waren evangelische "Wort zum Sonntag"-Sprecherinnen und -Sprecher aus NRW sowie  Evangelische WDR-Rundfunkbeauftragte dabei. 

Zum Jubiläum erhält die Verkündigungssendung jetzt ein neues Design. Am Samstag, 25. Januar, 22.05 Uhr, kommt die fünfminütige Sendung erstmals in neuem Outfit. Sie erhält ein stilisiertes Hintergrund-Themenbild für die jeweilige aktuelle Sendung, ein aktualisiertes Logo, neue Musikelemente sowie einen neuen Vorspann.

Zum Jubiläum des „Worts zum Sonntag“ laden evangelische und katholische Kirche zu einem Online-Videowettbewerb „Dein Wort zum Sonntag“ ein. Informationen gibt es im Internet unter dein-wort-zum-sonntag.de. Einzelne und Gruppen sind eingeladen, ein "Wort zum Sonntag" selbst zu gestalten. Die Abgabefrist für Videos endet am 31. Mai. Eine Jury wählt die besten 20 Videos aus, über die dann das Publikum entscheidet.

„Das Wort zum Sonntag“ ist nach der „Tagesschau“ das zweitälteste Format im deutschen Fernsehen. Seit Ausstrahlung der ersten Folge am 8. Mai 1954 ist „Das Wort zum Sonntag“ bis zum heutigen Tag noch nie ausgefallen. Mittlerweile sind 3.100 Worte zum Sonntag gesprochen worden. Das meistgesehene „Wort zum Sonntag“ 2013 war das während der Sendung zum Eurovision Song Contest am 18. Mai mit 4,34 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern.

Berührungspunkt mit dem Evangelium

Vier katholische und vier evangelische Sprecherinnen und Sprecher wechseln sich regelmäßig ab. Im Schnitt sahen „Das Wort zum Sonntag“ 2013 knapp 1,5 Millionen Menschen, das entspricht einem Marktanteil von 7,1 Prozent.

In seiner Würdigung sagte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. h.c. Nikolaus Schneider: „Seit sechs Jahrzehnten werden wir durch dieses beständige Format am Samstagabend daran erinnert, dass der Mensch mehr ist als die Summe seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten, seiner Taten und der Werke seiner Hände." Der EKD-Ratsvorsitzende betonte, dass das „Wort zum Sonntag“ für viele Menschen ein niedrigschwelliger Berührungspunkt mit dem Evangelium war und sei.

"Verlässliche Wegmarke"

Lutz Marmor, ARD-Vorsitzender und NDR-Intendant: „Gemessen an der Ewigkeit sind 60 Jahre ein Wimpernschlag. Aber in der deutschen Fernsehlandschaft sind 60 Jahre neben der ‚Tagesschau‘ einzigartig." Das "Wort zum Sonntag" setze sich mit existenziellen menschlichen Fragen auseinander, gebe Denkanstöße und vermittele Werte. Damit sei es "eine verlässliche Wegmarke im Samstagabendprogramm des Ersten".

Premiere: Zusätzlich zum „Wort zum Sonntag“ wird es ab 2. Februar ab 22.12 Uhr auf EinsPlus ein neues Verkündigungsformat geben: „Freisprecher“ bündelt kurze Filmbeiträge, die sich speziell an ein junges Publikum richten. In dreiminütigen, von jungen Teams produzierten Clips, werden ethische Fragen thematisiert, die im Alltag junger Zuschauerinnen und Zuschauer eine wichtige Rolle spielen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 24. Januar 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 24. Januar 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / ekd.de, neu, Foto: Stephan Born / 24.01.2014



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