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Landessynode 2015

Wortmeldung: Kreuz und Auferstehung

Einen Urlaubstag in der Toskana beschrieb Dr. Jörg Weber, Superintendent des Kirchenkreises Trier, in seiner Wortmeldung am Mittag des letzten Synodentages.

In der Mittagshitze war er zufällig in eine Sandsteinkirche in der Nähe von Montalcino geraten und war beeindruckt gewesen von der Atmosphäre in San Antimo: gregorianischer Gesang, ein großes Kreuz mit Korpus hinter dem Altar in gleißendem Gegenlicht aus den Fenster des Chorraumes. Den wunderbaren Augenblick konnte er nicht nur in diesem Moment genießen, sondern dann noch in einem Schwarz-Weiß-Foto einfangen. Karfreitag und Ostern auf einem Bild, Kreuz und Auferstehung, wie man sie mit Worten nie so eindrücklich beschreiben könnte. Auf besondere Weise, sagte Weber, sei Gott ihm in diesem Moment vor 20 Jahren nahe gekommen, und das Bild trage er seitdem in sich. In dunklen Momenten, in Erlebnissen von Tod und Unfreiheit sei ihm der Blick über das dunkle Kreuz hin zum Licht der Auferstehung ein Trost. „Es zeigt mir: Gott geht mit mir auch in die dunklen Teile des Lebens. Meines, der ganzen Welt.“

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ekir.de / uks / 16.01.2015



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