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Sorgenvoller Blick ins Schulzeugnis: Vor den Sommerferien gibt es Zeugnisse. Foto: epd-bild/Stefan Arend Sorgenvoller Blick ins Schulzeugnis: Vor den Sommerferien gibt es Zeugnisse. Foto: epd-bild/Stefan Arend

Schule

Bei schlechten Noten erstmal tief durchatmen

Für Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen beginnen Ende dieser Woche die Sommerferien. Davor gibt es am Freitag Zeugnisse. Für die einen Grund zur Freude, für die anderen nicht. Eltern sollten dann auf jeden Fall gelassen reagieren, raten Experten.

Am besten erst einmal tief durchatmen, wenn die Kinder mit schlechteren Noten als erwartet nach Hause kommen, rät die Vorsitzende des Landesverbands Schulpsychologie Nordrhein-Westfalen, Annette Greiner. "Man sollte alles ein bis zwei Tage sackenlassen und sich dann in aller Ruhe mit dem Kind zusammen hinsetzen", sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd).

"Dabei kann es dann um Fragen gehen wie: 'Wie erklärst du dir das Notenbild? Wie kann es im nächsten Halbjahr besser laufen? Wie kriegen wir das gemeinsam schrittweise hin?'" Es sei wichtig, die Perspektive nach vorn zu richten und dem Kind Unterstützung anzubieten, sagte die Expertin.

Sie rät jedoch auch davon ab, im umgekehrten Fall gute Noten mit Geld zu belohnen. "Was ist etwa, wenn unter Geschwistern das eine Kind gute Noten hat, das andere aber nicht?" Sinnvoller sei es, die Anstrengung zu belohnen und nicht das Ergebnis: "Denn manchmal bemüht sich das Kind sehr um bessere Noten, aber dann klappt es trotzdem nicht". Stattdessen sollten sich Eltern und Kinder ein schönes Ritual für den Zeugnistag auszudenken: So könne man den Tag etwa feierlich gestalten, indem man ins Lieblingsrestaurant des Kindes gehe.

In anderen Teilen der Evangelischen Kirche im Rheinland dauert es noch eine Weile, bis die Sommerferien beginnen. In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sind erst ab 27. Juli Ferien.

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ekir.de / epd, neu / 24.06.2015



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