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Präses Manfred Rekowski besuchte den Mitmach-Zirkus für Kinder in Vallendar. Präses Manfred Rekowski mit der Trapezgruppe des Zirkus „Zappzarap“. Die Leistung der Kinder hat ihn begeistert.

Sommerbesuch

Präses Rekowski schnuppert Zirkusluft

Ins Zirkuszelt zog es Präses Manfred Rekowski bei seinem zweiten Sommerbesuch. Gemeinsam mit Landesjugendpfarrerin Simone Enthöfer sah er sich die Aufführung des ökumenischen Zirkusprojekts in Vallendar an. Beide fanden: Einfach großartig, was 107 Kinder und 50 Ehrenamtlichen innerhalb einer Woche auf die Beine gestellt hatten.  

Rekowski zeigte sich tief beeindruckt von der kirchlichen Jugendarbeit in Vallendar. Bei dem einwöchigen Ferien-Angebot für Kinder von acht bis 13 Jahren arbeiteten die evangelische und die katholische Kirchengemeinde, die Jugendarbeit der Pallottiner von „Haus Wasserburg“ in Vallendar und die Offene Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Vallendar zusammen. Diese ökumenische Zusammenarbeit sei “richtig gut“, so der Präses. 

Auf der Wiese hinter der katholischen Kreuzkirche hatte das Pädagogenteam des Zirkus „Zappzarap“ ein großes Zirkuszelt mit Manege und Zuschauerrängen aufgebaut. Hier zeigten die Kinder rund zwei Stunden lang einem begeisterten Publikum, was sie in ihrer Ferienfreizeit-Woche eingeübt hatten.

Da wurde auf Rollen balanciert, wirbelten Reifen durch die Luft. Jongleure zeigten ihr Können und Zauberer verblüfften mit ihren Tricks. Es gab eine atemberaubende Feuershow, Clowns, Seiltänzer und Trapezkünstler erregten Beifallsstürme im Publikum. Und erst die Fakire. Ohne mit der Wimper zu zucken, liefen sie über Glasscherben und legten sich aufs Nagelbrett.

„Toll“, kommentierte der Präses, „diese Kinder trauen sich was. Es ist beeindruckend, wie alle ihr Potential ausloten und ohne Scheu in die Manege bringen.“ Das Zirkusprojekt sei ein hervorragendes Beispiel gelingender kirchlicher Jugendarbeit.

„Kannst Du nicht war gestern“

Das Ferienangebot bezieht auch Kinder mit Behinderungen ein und ist bewusst konfessionell offen gehalten, erläutert Immo Meyer, Jugendleiter der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar. Ziel sei es, auch Kindern, die nicht mit ihren Eltern in Urlaub fahren könnten, ein Ferienerlebnis zu ermöglichen.

„Es geht uns darum, Kindern Mut zu machen, Dinge auszuprobieren, Neues  zu wagen, sich selbst und anderen zu vertrauen und an Herausforderungen zu wachsen“, fasst Meyer das Konzept zusammen. Unter dem Motto „Kannst Du nicht war gestern“ hatte deshalb auch jedes Kind seinen Auftritt in der Manege.

Auch Landesjugendpfarrerin Simone Enthöfer war beeindruckt von der Ernsthaftigkeit, Disziplin und Konzentration, mit der die jungen Artisten ihre Kunststücke zeigten. Sie lobte vor allem den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen, die hinter den Kulissen die Ferienwoche organisiert und betreut haben.

Es mache sie stolz zu sehen, dass viele junge Leute freiwillig ihre kostbare Zeit schenkten, um mit anderen solche Projekte durchzuführen, und trotz anstrengender Arbeit noch sagten: „Im nächsten Jahr will ich wieder dabei sein, denn es hat so viel Spaß gemacht.“  

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ekir.de / Ulrike Klös, Foto: Thomas Frey / 20.08.2016



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