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Rainer Sturm / pixelio.de Die Initiative "glaubensreich" startet ein Netzwerk für Innovationen und kreative Ideen.

Initiative "glaubensreich"

"Dem Geist Raum schenken"

Austausch und Impulse erwarten die Teilnehmenden des ersten „glaubensreich“-Treffens. Das Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland koordiniert die Initiative. Landespfarrer Christoph Nötzel im ekir.de-Interview.

Christoph Nötzel Christoph Nötzel

Wofür steht die Zukunftsinitiative „glaubensreich“?

„glaubensreich“ fragt danach, wie Kirche im 21. Jahrhundert funktionieren kann. Gemeinde wandelt sich. Neue Lebensformen des Glaubens entfalten sich. Kirche wird individueller und vielfältiger. „glaubensreich“ will Mut machen zu Veränderung und Innovation. Mal etwas Neues versuchen und dafür Unterstützung finden. Kreatives Potenzial entfalten. Dem Geist Raum schenken.

Der Entwicklung neuer Lebens- und Ausdrucksformen des Glaubens will „glaubensreich“ einen Gedeihraum bieten. Hier soll etwas passieren. Menschen, die in ähnliche Richtungen unterwegs sind, werden zusammen gebracht, sie tauschen sich aus und unterstützen sich.

Was erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Netzwerktreffens am Samstag, 22. November, in Köln?

„glaubensreich“ bietet eine Plattform, die die glaubensreich-Mitmacher und -macherinnen mit ihren Ideen und Gedanken füllen können. Die Teilnehmer sind die Akteure. Was sie aus ihrem Glauben heraus bewegt und begeistert, bestimmt darüber, was in „glaubensreich“ passieren kann. Ihre Ideen, Fragen und Ansätze bestimmen das Geschehen.

Wir überlegen, wie und wo wir unsere Gaben und Möglichkeiten einbringen können. In ganz unterschiedlichen kirchlichen Handlungsfeldern. Schließlich geht es darum, von der Idee zum Projekt zu gelangen. Denn wir wollen vom Reden ins Handeln kommen. Projekte, bei denen dann andere andocken können: indem sie mitmachen, mitdenken oder Projekte aufgreifen und bei sich zuhause selber umsetzen.

Also: Was wir auf dem Treffen vordenken, probieren wir in der Praxis aus. Schritt für Schritt. Und dafür gibt’s soweit wie möglich Unterstützung. Und beim nächsten Mal tauschen wir uns weiter darüber aus und denken einen Schritt weiter. Miteinander.

Was erhoffen Sie sich auf dem weiteren Weg?

Wir erhoffen uns Aufbruch und Bewegung in einem innovativen und kreativen Netzwerk. Ermutigung und Unterstützung für Querdenker. Laborstätten einer Kirche von morgen. Viel Raum zum Austausch und ein miteinander lernen im Prozess. Wir wünschen uns, dass sich Menschen, denen Glauben und Kirche wichtig sind, anschließen und mitmachen. Und wir hoffen, dass dabei neue zukunftsweisende Wege beschritten werden - innerhalb von Gemeinden, aber auch außerhalb.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 17. November 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 17. November 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / rtm / Fotos: Rainer Sturm / pixelio.de, gmd / 17.11.2014



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