Schwangerschaftskonfliktberatung:

Präses besucht Modellprojekt in Bonn

Seit zwei Jahren besteht das Modellprojekt "Beratung bei pränataler Diagnostik" für Frauen, die während ihrer Schwangerschaft erfahren, dass sie ein nicht lebensfähiges Kind oder ein Kind mit einer Behinderung zur Welt bringen werden.

An dem Kooperationsprojekt sind die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle des Diakonischen Werkes, die Universitätsklinik Bonn sowie die Evangelische und Katholische Klinikseelsorge beteiligt. Alle Beteiligten verfolgen das Ziel, Frauen und Paare in dieser Krisensituation bestmöglich zu beraten und ihnen bei der Entscheidungsfindung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch zu helfen und zu begleiten.

Das Land NRW fördert an drei Standorten in NRW ein solches Modellprojekt. Das Bonner Projekt hat mit bisher über 300 ratsuchenden Frauen und Paaren den größten Zulauf in Nordrhein-Westfalen - ein Anlass für Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, sich in Gesprächen mit den Kooperationspartnern ein Bild von der Notwendigkeit der psychosozialen Beratung zu machen.

Zum anschließenden Pressegespräch am

Montag, 1. Dezember 2004 um 12.00 Uhr

im Diakonischen Werk

(Konferenzraum 2. Etage)

Kaiserstraße 125, 53113 Bonn

laden wir Sie herzlich ein.

Ihre Gesprächspartner werden sein:

Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland,

Jörn-Erik Gutheil, Landeskirchenrat und stellv. Abteilungsleiter der Abteilung VI (Finanzen, Diakonie und gesellschaftliche Verwortung) im Landeskirchenamt

Ulrich Hamacher, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Bonn

Claudia Mühl-Wingen, Leiterin der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle

Für Rückfragen stehen Ihnen Stefanie Meyer, Abteilungsleiterin Sozialarbeit, Telefon 0228/22 80 822 sowie Claudia Mühl-Wingen, Leiterin der Schwangerschaftskonfliktberatung, Telefon 0228/ 22 80 828, gerne zur Verfügung.

 

 

 

EKiR-Pressestelle / 26.11.2003