Einstieg
Landessynode 2010

Familienfreundlichkeit vor Auswahlverfahren

Die Landessynode hat eine Korrektur beschlossen. Pfarrerinnen und Pfarrer, die aus familiären Gründen vom Dienst freigestellt wurden, können nach der Beendigung der Feistellung auf eine Pfarrstelle mit besonderem Auftrag (mbA-Pfarrstelle) berufen werden.

Sie müssen dann das Zentrale Auswahlverfahren nicht durchlaufen. Familiäre Gründe sind die Pflege naher Angehöriger und Kindererziehungszeiten. Das beschloss die Landessynode aus Gründen der Familiengerechtigkeit. Vom Zentralen Auswahlverfahren ausgenommen waren bisher lediglich Pfarrerinnen und Pfarrer, die 60 Jahre und älter sind. Zurzeit sind zwölf Personen aus familiären Gründen freigestellt. Die neue Regelung gilt rückwirkend ab 1. August 2008.

Das Rahmenkonzept für Pfarrstellen mit besonderem Auftrag (Beschluss 43 der Landessynode 2008) wird entsprechend geändert. Die Errichtung von Pfarrstellen mit besonderem Auftrag hatte die Landessynode 2008 beschlossen, um sicherzustellen, dass neben den - zurückgehenden - Gemeindepfarrstellen zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse für Theologinnen und Theologen entstehen und die Anzahl der Pfarrerinnen und Pfarrer im Wartestand verringert wird.

2007 hatte die Landessynode das Positionspapier „Familiengerechtigkeit“ verabschiedet, in dem sich die rheinische Kirche verpflichtet, in ihrem eigenen Verantwortungsbereich Familien nachhaltig zu unterstützen. Die eigenen Gesetze, Arbeitsabläufe und Vorschriften sollten auf ihre „Familienfreundlichkeit“ überprüft werden, heißt es in dem Beschluss.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 23. Februar 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 23. Februar 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

es / 23.02.2010



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