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Landessynode 2007

Das Schwert ist unverzichtbar

Das Wort Gottes: Lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert - und das Schwert sei unverzichtbar, so Kirchentagspräsident Dr. Reinhard Höppner in seiner Andacht zur Kirchentagslosung vor der Landessynode.

Weihnachten und Ostern im Juni: Kirchentagspräsident Dr. Reinhard Höppner vor der Synode. Weihnachten und Ostern im Juni: Kirchentagspräsident Dr. Reinhard Höppner vor der Synode.

Kirchentag, Schwert und dann auch noch ein Haifisch - "da meinten einige, das ginge nun wirklich zu weit", so Höppner. Aber: "Da praktiziert der Text geradezu, was er sagt: Er ist schärfer als wir denken."

Und das ist gut so. Denn viel zu oft seien die in unserem Alltag immer wieder auftretenden Widersprüche in Watte gepackt. "Menschen, die mal himmelhoch jauchzend und alsbald zu Tode betrübt sind, gelten eher als labil. Solchen Luxus können sich nur noch Kinder leisten. Für Erwachsene gilt: Sicherheitshalber grau", betonte Höppner.

Deshalb forderte der Kirchentagspräsident: „Möge der Kirchentag es auch an der nötigen Schärfe nicht fehlen lassen, Schärfe nicht wegen einer Profilneurose oder der Lust an Schlagzeilen, sondern weil wir unterscheiden lernen wollen und müssen zwischen den Unterschieden oder Gegensätzen, zwischen der Vielfalt, die bereichert und den Unterschieden und Gegensätzen, die ein Skandal vor Gottes Augen sind. Das Schwert ist nicht da zum Stochern im Nebel. Dieses scharfe Wort soll uns zu Durchblick und Orientierung verhelfen“.

Darüber hinaus sei es mit der Schärfe wie mit Weihnachten, Ostern und Kirchentag zusammen - und noch viel mehr: "Ich bin sicher, auch danach wird der Alltag lebendig und kräftig und schärfer sein, das pralle erfüllte Leben, an dem Gott seine Freude hat."

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Sonntag, 8. August 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Sonntag, 8. August 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

08.08.2010



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