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Antwort auf die Hetztiraden des Staatspräsidenten

Präses stellt die WM-Teilnahme iranischer Kicker in Frage

Pressemitteilung Nr. 12 / 2006

Unter großem Applaus der Zuhörerinnen und Zuhörer hat Präses Nikolaus Schneider die antiisraelischen Hass- und Hetztiraden des iranischen Staatspräsidenten zurückgewiesen. In seinem Jahresbericht vor den 236 Synodalen, die die Evangelische Kirche im Rheinland leiten, sagte Schneider heute Vormittag bei der Landessynode im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr: "Solche Äußerungen müssen Konsequenzen nach sich ziehen: für die Geschäfte etwa, die die deutsche Wirtschaft und alle Freunde Israels mit dem Iran betreiben. Und ich persönlich kann mir auch nicht vorstellen, dass Repräsentanten dieses Staates gerade angesichts der deutschen Schuld gegenüber Jüdinnen und Juden in unserem Land an einer Fußballweltmeisterschaft teilnehmen – so als wären die Hetz- und Hassreden nicht gehalten worden."

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 9. Januar 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 9. Januar 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle /



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