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Rheinische Kirche gegen Zwangsprostitution

Synode setzt sich für „Fair Sex“ bei der Fußballweltmeisterschaft ein

Pressemitteilung Nr. 29 / 2006

Die rheinische Kirche will das Problem der Zwangsprostitution, das während der Fußballweltmeisterschaft 2006 in besonderer Weise brisant sein wird, öffentlich thematisieren und die Kampagne "Fair-Sex WM 2006" der Evangelischen Frauenhilfe in Deutschland unterstützen. Das Thema gehört nach dem Willen der Synode in die Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Sport und in die Aktionen, wie sie das "WM-Studio der Kirchen" in Köln in vielfältiger Weise anbietet.

Präses Nikolaus Schneider hatte bei der Vorstellung "fairer Fußbälle" im Rahmen der Aktion "Fair play: Fair life" darauf hingewiesen, dass nach Expertenschätzungen 40.000 Frauen zur Zwangsprostitution während der WM ins Land kommen werden. "Weder wir als Kirchen noch die Fifa dürfen diese ausgebeuteten Frauen ihrem Schicksal überlassen. Darüber werden wir in den kommenden Woche intensiv reden müssen", so Schneider, denn: "Wer Frauen ausbeutet, muss die rote Karte bekommen!"

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 12. Januar 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 12. Januar 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle /



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