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Initiativantrag aus dem Kirchenkreis Wuppertal fand große Zustimmung

Landessynode gegen Kürzungen bei den Kindertagesstätten

Pressemitteilung Nr. 34 / 2006

Für den Erhalt der Tageseinrichtungen für Kinder in evangelischer Trägerschaft machte sich am Abend die Landessynode stark. Eine finanzielle Entlastung der Kirchengemeinden als Trägerinnen von Tageseinrichtungen für Kinder durch die Länder und die Kommunen bleibe die Grundlage für die Weiterführung von Tageseinrichtungen für Kinder in evangelischer Trägerschaft, so der Beschluss. Im Kirchengebiet der rheinischen Kirche zwischen Emmerich und Saarbrücken – in vier Bundesländern - gibt es mehr als 800 Kindertageseinrichtungen.

Die Landessynode drängt in ihrem Beschluss darauf, dass die in Nordrhein-Westfalen geplanten Einsparungen im Sachkostenbereich nicht umgesetzt werden, da die zu weiteren Schließungen von Einrichtungen und Gruppen evangelischer Träger führen würde. Außerdem fordert die Landessynode, die Länder auf, die evangelischen Kirchen bei der geplanten Novellierung des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder (GTK) von Anfang an zu beteiligen.

In diesem Zusammenhang erinnerte die Synode die NRW-Landesregierung an die politischen Zusagen, konfessionelle Träger finanziell deutlich zu entlasten. Um die bildungspolitischen Zielsetzungen und die Trägervielfalt zu erhalten, seien "verlässliche Lösungen" für evangelische Träger zeitnah erforderlich.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 12. Januar 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 12. Januar 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle /



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