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Erfolgreiches Pilotprojekt wird reguläres Angebot

Schulseelsorge – unaufdringliche, aber verlässliche Begleitung

Pressemitteilung Nr. 33 / 2006

Das Pilotprojekt ist abgeschlossen – erfolgreich. "Wegen der ermutigenden Ergebnisse" wird die Schulseelsorge ein reguläres Angebot. Das beschloss heute Abend einstimmig die Landessynode. Die Qualifizierung für Schulseelsorge wird kontinuierliche Aufgabe des Pädagogisch-Theologischen Instituts (PTI), der theologischen Ausbildungsstätte der rheinischen Kirche in Bonn. Dort nahmen bisher 47 Frauen und Männer an den Fortbildungskursen für Schulseelsorge teil.

Schulseelsorge ist eine innovative Form der Beratung und Begleitung junger Menschen in der Schule. Sie ist aber offen für alle an der Schule Tätigen, d.h. auch für die Lehrkräfte. Schulseelsorge wird von besonders fortgebildete Lehrerinnen und Lehrern sowie Schulpfarrerinnen und –pfarrern angeboten, die z.B. junge Leute "unaufdringlich, aber verlässlich" begleiten, ihnen in ihren manchmal diffusen Erfahrungen beistehen und ihnen Wege zur Bewältigung biografischer Probleme zeigen. Schulseelsorge begleitet in Glaubens- und Lebensfragen - und zwar vertraulich.

Die Schule habe in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an Bedeutung gewonnen, heißt es in der Beschlussvorlage zur Schulseelsorge. Die Mädchen und Jungen seien täglich länger in der Schule und beteiligten sich stärker an außerschulischen Angeboten in der Schule. Abgesehen vom Fachunterricht gehe es in der Schule auch um Kommunikation, Haltungen und Verhalten. Und: "Die Schule ist ein Spiegel des gesellschaftlichen Lebens" – mit Lernchancen, aber auch mit Konflikten, die besondere Herausforderungen für die Gestaltung des Schullebens darstellten.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 12. Januar 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 12. Januar 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle /



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