Pressearchiv
  • Pressearchiv 2017
    mehr
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

Stellvertreter wird Nachfolger von Manfred Kock:

Nikolaus Schneider heute zum Präses gewählt

Nikolaus Schneider ist der neue Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Er erhielt im zweiten Wahlgang 120 Stimmen. Auf Petra Bosse-Huber entfielen 115 Stimmen. Außerdem wurden zwei Nein-Stimmen abgegeben.

Im ersten Wahlgang vortierten 115 Synodale für Nikolaus Schneider, für Petra Bosse-Huber 97 Synodale und für Professor Dr. Günter Ruddat 24 Synodale. Ruddat zog darauf hin seine Kandidatur zurück.

Wahlberechtigt waren 239 Synodale. Im ersten Wahlgang waren 236 gültige Stimmen abgegeben worden, die Mehrheit hätte 119 Stimmen betragen. Im zweiten Wahlgang wurden 237 Stimmen abgegeben. Auch hier betrug die Mehrheit 119 Stimmen.

Die Landessynode wählte den 55-jährigen Theologen zum Nachfolger von Manfred Kock, der im Frühjahr aus dem Amt scheidet. In den vergangenen fünf Jahren war Schneider bereits Vizepräses, d.h. Vertreter des Präses. Die rheinische Kirche ist mit rund drei Millionen Mitgliedern die zweitgrößte Landeskirche in Deutschland.

Der künftige Präses ist seit 1997 Leiter der Abteilung I (Dienst von Theologinnen/Theologen und Kirchenbeamtinnen/Kirchenbeamte. Als Personaldezernent trägt er damit bisher die Verantwortung für die mehr als 2.000 Theologinnen und Theologen in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dabei ist ihm die Seelsorge für sie ein besonderes Anliegen. Neben seinem Engagement im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt gilt sein Augenmerk auch dem christlich-jüdischen Dialog und der Partnerschaft zur United Church of Christ (UCC) in den USA.

Ab 1987 war Schneider zehn Jahre lang Superintendent des Kirchenkreises Moers. Nicht erst seit der Übernahme seiner ersten Pfarrstelle in Duisburg-Rheinhausen (1976-1984) stehen für Nikolaus Schneider, der aus einer Stahlarbeiterfamilie stammt, Sozialethik und Gesellschaftspolitik im Zentrum der Arbeit. Von 1984 bis 1991 arbeitete Schneider, der neben Theologie auch einige Semester Volkswirtschaftslehre studiert hat, als Diakoniepfarrer im Kirchenkreis Moers.

Schneider ist seit 1970 mit der Lehrerin Anne Schneider verheiratet. Das Ehepaar hat drei erwachsene Töchter und lebt in Neukirchen-Vluyn.

Durch die Wahl Schneiders zum Präses muss die Synode nun eine Nachfolgerin/einen Nachfolger als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung und für die Leitung der Abteilung I im Landeskirchenamt wählen. Erst danach wird aus dem Kreis der vier (theologischen) Oberkirchenräte eine neue Vizepräses bzw. ein neuer Vizepräses gewählt. Alle neuen Mitglieder der Kirchenleitung werden am 27. April 2003 im Rahmen eines Gottesdienstes in ihr Amt eingeführt.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 9. Januar 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Sonntag, 27. April 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Bad Neuenahr / Ekir-Pressestelle / 09.01.2003



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.