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NRW-Ministerpräsident Steinbrück zur Landessynode:

„Ihre Stimme bleibt gefragt“

Mit seinem Respekt vor dem immensen Arbeitsprogramm der Landessynode begann NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück am Vormittag sein Grußwort an die 239 Synodalen. Er betonte, dass die Menschen angesichts der weitreichenden Entscheidungen, vor denen Deutschland stünde, nicht nur nach politischen Antworten suchten. Die Kirchen seien Wegweiser, die auf ungelöste Probleme hinwiesen und globale Lösungen einforderten. Steinbrück ging besonders auf die Fragen der Zuwanderung und Integration ein. "Die Kirchen haben hier ihren Standpunkt klar und deutlich vertreten. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken", so Steinbrück. Er betonte, die christlichen Kirchen trügen außerdem im ökumenische Dialog dazu bei, dass es in unserem Land keine Abschottung zwischen den Religionen gebe. Zum christlich-islamischen Dialog sagte Steinbrück: "Als Kirche übernehmen Sie eine Aufgabe von sehr großer Bedeutung, die weit über theologische Fragen hinausgeht." Für die Zukunft wünscht sich der Ministerpräsident eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Kirchen: "Wir brauchen Sie als Partner in allen gesellschaftlichen Fragen – Ihre Stimme bleibt gefragt".

Für die rheinland-pfälzische Landesregierung sprach Kultusminister E. Jürgen Zöllner zur Landessynode. Er sprach seinen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Erziehung- und Bildungsbereich aus, z.B. bei der Entwicklung der flächendeckenden Ganztagsschule. Zöllner forderte dazu auf, die gesellschaftlichen Herausforderungen als Chance zu begreifen und das gemeinsame Problem der Finanzenge durch konstruktiven Dialog zu lösen. Zum Problemkreis der Stammzellenforschung und Gentechnik sagte er: "Wir befinden uns erst am Anfang der Debatte." Als Wissenschaftler habe er in manchen Punkten eine andere Position als die evangelische Kirche. Als Politiker könne man in diesen Fragen nicht nur nach dem persönlichen Gewissen entscheiden, sondern müsse Lösungen suchen, unter denen sich alle vereinigen können. Zöllner dankte an dieser Stelle ausdrücklich für den fruchtbaren Dialog mit den Kirchen und warb für den grundsätzlichen Respekt vor der Meinung des anderen im Ringen um den richtigen Weg.

Mit einem weiteren Grußwort hatte sich für die saarländische Landesregierung Kultusminister Jürgen Schreier angekündigt, der aber auf Grund der Wetterlage nicht anreisen konnte.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 8. Januar 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 10. Januar 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 06.01.2003



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