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Tel.: 0211 - 4562-373
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„Mittagsgebet für den Frieden“:

Kollekte zugunsten von unterernährten Kindern im Irak

Die Kollekte, die heute beim zentralen "Mittagsgebet für den Frieden" in der Düsseldorfer Johanneskirche, erbeten wurde, soll unterernährten Kindern im Irak helfen. Zu dem Mittagsgebet hatte Manfred Kock, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, eingeladen. Gekommen sind fast 1.300 Menschen. Das Kollektenergebnis: 1.945,06 Euro.

Das Geld fließt in ein Programm der Caritas Irak zur Bekämpfung der Mangelernährung:

Das Embargo und die Sanktionen gegen den Irak wirken sich unmittelbar auf die Bevölkerung aus. Nach einer Studie des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme) von September 2002 leiden 23,1 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren im Irak an chronischer Mangelernährung. Man spricht von chronischer Mangelernährung, wenn ein Kind im Verhältnis zu seinem Alter unter seiner durchschnittlichen Körpergröße ist. Dies ist vor allem auf einen Mangel an Eiweißen (Proteine) zurückzuführen.

Die Caritas in Irak unterhält ein eigenes Programm zur Bekämpfung dieser chronischen Mangelernährung. Sie handelt dabei nach dem Grundsatz "Need before Creed" (Sieh erst die Not, dann das Bekenntnis): In sieben Sozialstationen in Bagdad bietet sie Hilfe für alle an. In ihrem "Well-Baby-Programm" beraten sie Mütter und geben proteinreiche Kekse ("high protein biscuits", HPB) auf der Basis von Sojabohnen den Kindern zur Nahrung hinzu. Auf diese Weise konnten allein von Januar bis Oktober 2002 knapp 11.000 unterernährte Kinder (davon 89 Prozent Muslime, etwa 6 Prozent Christen) genesen. 14 weitere Zentren zur Gesundheitsversorgung sollen landesweit aufgebaut werden.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 27. Januar 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 27. Januar 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 27.01.2003



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