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Synode besorgt über Entwicklung in NRW:

Offene Ganztagsschule keine Alternative für Horte

Für den Erhalt der Horte in freier und kommunaler Trägerschaft setzt sich die Synode an ihrem letzten Verhandlungstag mit einem entsprechenden Beschluss ein. "Horte sind für viele Kinder, die eine qualifizierte Betreuung brauchen, ohne Alternative. Die offene Ganztagsschule mit den derzeit zugelassenen Rahmenbedingungen ist nicht für alle Kinder ein geeigneter Ersatz, zumal mit der Einführung das Ziel der Einsparung verbunden ist ", heißt es in dem Beschluss. Die Landessynode wendet sich "mit Nachdruck" gegen Entwicklungen wie die in Nordrhein-Westfalen angedachte Absicht einer Kommunalisierung und einer Abschaffung des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder in NRW (GTK-NW). Das GTK-NW als Ausführungsgesetz zum bundesrechtlichen Kinder- und Jugendhilfegesetz regele "in vorbildlicher Weise" die Inhalte und die finanziellen Folgen der an der Finanzierung beteiligten Säulen Land, Kommune und Träger sowie die finanzielle Beteiligung der Erziehungsberechtigten im Rahmen einer Gesamkonzeption. "Wenn das Land sich aus diesem Regelungsgefüge zurückzieht und die Regelung im Einzelnen den Kommunen überlässt, fehlt der wichtige Partner Landesregierung in der Steuerung dieser Arbeit", so der Beschluss.

Die Synode will die Entwicklung im Auge behalten und sich auf ihrer nächsten Tagung im Januar 2005 erneut mit der Lage der evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland befassen.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 16. Januar 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 16. Januar 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 16.01.2004



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