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Endspurt der Volksinitiative „Jugend braucht Zukunft“:

Präses Schneider ruft zu Unterschriften für die Jugendarbeit auf

Wer helfen will, die Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen für die Zukunft zu sichern, der muss sich jetzt auf den Weg machen und dafür unterschreiben!" Präses Nikolaus Schneider appellierte heute am Rande der Landessynode in Bad Neuenahr vehement dafür, die Volksinitiative "Jugend braucht Zukunft" in NRW zu unterstützen. Noch bis zum 27. Januar läuft die Unterschriftenaktion, mit der die radikalen Sparpläne der rot-grünen Landesregierung noch verhindert werden sollen. Die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Tür (AGOT) braucht 66.000 Unterschriften, um die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit per Gesetz zu verlangen. Bisher sind landesweit bereits mehr als die Hälfte der Unterschriften zusammen gekommen. Allerdings, so haben die Initiatoren beobachtet, haben sich viele Unterstützerinnen und Unterstützer die Unterschrift zwar vorgenommen, aber noch nicht in die Tat umgesetzt.

Auch die politisch Verantwortlichen wüssten, dass die radikalen Einschnitte jetzt zu enormen Problemen in der Zukunft führen, erklärte der Präses der rheinischen Kirche: "Ein Kahlschlag bei den Offenen Türen treibt Kinder und Jugendliche auf die Straße. Das ist ein Ort, an dem Langeweile und Frust vielfach in Drogenmissbrauch und Gewalt umschlagen – und das ist nicht nur den Kids gegenüber unverantwortlich, sondern am Ende auch finanziell teurer", so Schneider.

Unterschriften für die Volksinitiative "Jugend braucht Zukunft" muss man an seinem Wohnort leisten: Über den genauen Ort informieren die örtlichen Stadtverwaltungen.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 14. Januar 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 14. Januar 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 14.01.2004



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