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Landessynode

Vom Glauben deutlich reden

"Missionarische Volkskirche" - unter diesem Arbeitsbegriff stehe die Vision, wie die rheinische Kirche in den nächsten Jahren aussehen soll. Das sagte Präses Nikolaus Schneider in der Pressekonferenz nach seinem Präses-Bericht an die Landessynode.

Vision "missionarische Volkskirche": Präses Nikolaus Schneider. LupeVision "missionarische Volkskirche": Präses Nikolaus Schneider.

Dabei gehe es darum, vom Glauben so deutlich zu reden, dass den Menschen klar wird, was er für ihren Alltag bedeutet. Es gehe darum: "sich an Gott verankern, der es gut meint mit dieser Welt".

 

 

1-Euro-Jobs dürfen keine Arbeitsplätze gefährden: Auftaktpressekonferenz auf der Landessynode in Bad Neuenahr. Lupe1-Euro-Jobs dürfen keine Arbeitsplätze gefährden: Auftaktpressekonferenz auf der Landessynode in Bad Neuenahr.

Nachfragen gab es Schneiders Äußerungen zum Islam, etwa zu seiner Kritik an der "beschönigenden Rede" vom gemeinsamen Gott. Dazu erläuterte der Präses: "Wie glauben, dass es nur diesen einen Gott gibt. Die Rede über diesen Gott ist aber durchaus unterschiedlich." Und über diese Gottesvorstellungen müsse geredet werden.

Stichwort Kopftuch: Er habe deutlich machen wollen, dass er gegen die grundsätzliche Gleichbehandlung aller religiösen Symbole sei. Er gehöre nicht zu denjenigen, die auf den Islam "draufhauen" wollen. Wichtiges Anliegen sei ihm: den Dialog mit dem Islam nüchtern führen.

Nachfragen gab es auch zu Schneiders Kommentaren zu den Sozialreformen. Die nutzte der Präses, um noch einmal klar zu machen: Die 1-Euro-Jobs sind nur akzeptabel, wenn sie keine regulären Arbeitsplätze gefährden.

 

 

neu; EKiR.de-Fotos: Anna Neumann / 10.01.2005

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 11. Januar 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 20. Januar 2005. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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