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Theologennachwuchs

„Die Kirche hat eine besondere Verantwortung“

„Ich bewundere die jungen Leute, dass sie immer noch mit so viel Elan bei uns im Seminar lernen und sich nicht verdrießen lassen“, berichtet Pfarrer D. Peter Bukowski, der Direktor des Seminars für pastorale Aus- und Fortbildung (Wuppertal).

Rot leuchtet das A wie Arbeitsagentur oder Arbeitslosigkeit: Der theologische Nachwuchs hofft auf Perspektiven. Rot leuchtet das A wie Arbeitsagentur oder Arbeitslosigkeit: Der theologische Nachwuchs hofft auf Perspektiven.

Im EKiR.de-Interview über die Zukunftsperspektiven des theologischen Nachwuchses macht sich Bukowski für seine Leute stark: „Es kann nicht sein, dass die Kirche die nächsten Jahre keine jungen Pfarrerinnen und Pfarrer einstellt und die Generation, die jetzt im Amt ist, immer weiter das Geschehen der Kirche prägt, ohne dass wir den frischen Wind und die neuen Anstöße der nachwachsenden Generation bekommen.“

Dass die rheinische Kirche nach Instrumenten sucht, damit auch Neue ins Pfarramt kommen, „finde ich erst mal gut“. Aber die angedachten Zahlen seien zu gering. „Fünf in einem Jahr, das kann nicht sein. Über fünf in einem Jahrgang wäre nachzudenken.“ Außerdem wolle er sich dafür einsetzen, dass alle ihre Anstellungsfähigkeit erhalten. Und die Finanzierungsvorschläge, die die Betroffenen gemacht haben, müssten gründlich geprüft werden, so Bukowski.

Die junge Theologengeneration stehe für eine Kirche, in der „drin ist was drauf steht“, erzählt Bukowski. „Je mehr wir uns auf das besinnen, was uns als theologisches und geistliches Profil prägt, sind wir stark und attraktiv. Und dazu hat die jüngste Generation meiner Erfahrung nach einen sehr klaren, unverkrampften Zugang.“

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 11. Januar 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 12. Januar 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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