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Lebensordnungsgesetz

Trauungen auch in „Waldkapelle“ möglich

Die Landessynode hat leichte Änderungen im „Lebensordnungsgesetz“ vorgenommen.

Die Rolle der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde wird jetzt stärker betont und ein behindertengerechter Zugang zu deren Räumen gefordert.

Zwei Neuerungen gibt es im Bereich der Amtshandlungen. Das Lebensordnungsgesetz schreibt jetzt fest, dass man keine Pfarrerin und keinen Pfarrer zwingen kann, eine Trauung oder eine Bestattung durchzuführen, wenn sie für die Amtsträger nicht verantwortbar erscheint. Dann muss eine Kollegin oder ein Kollege einspringen.

Trauungen waren bisher nur „in der Stätte des Gottesdienstes“ einer Gemeinde möglich. Nun muss es eine „öffentlich zugängliche Gottesdienststätte“ sein. Diese Formulierung wendet sich zum einen gegen Trauungen in Privathäusern oder Veranstaltungssälen, ermöglicht aber gleichzeitig kirchliche Hochzeiten in Kapellen oder Kirchen, die sonst nicht mehr von Gemeinden für Gottesdienste genutzt werden. Trauungen an anderen Orten sind nur bei begründeten Ausnahmefällen, z.B. am Krankenbett, möglich.

 

 

 

16.01.2004

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 16. Januar 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 16. Januar 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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