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Landessynode 2004

Anfang eines Dammbruchs?

Als erschreckend hat Präses Nikolaus Schneider bezeichnet, dass die "Sharon-Regierung" in Israel Töten ohne rechtsstaatliches Verfahren "freigibt"

Gegen "Rambo-Lösungen": Präses Nikolaus Schneider. Gegen "Rambo-Lösungen": Präses Nikolaus Schneider.

Das sagte der Präses in der Pressekonferenz im Anschluss an seinen Präses-Bericht auf Nachfrage eines Journalisten, was er mit dem "eminenten zivilisatorischen Rückschritt" und der Missachtung von Rechtsordnungen bei der Terroristen-Verfolgung konkret meine.

Zwar sei Israel in der Region unvergleichlich fortschrittlich. Aber: "Der Dammbruch fängt in kleinen Schritten an." Dabei müsse das Böse eingedämmt werden. Er selbst glaube an die humanisierende Kraft des Rechts. Die "Rambo-Lösung" sei nur deshalb so verlockend, weil sie eine schnelle Lösung ist.

Im Blick auf die Vorlage der Landessynode 2004 zum Thema Abendmahl sagte der Präses, ihre Position zu benennen und zu begründen mache die rheinische Kirche gesprächsfähig. Das Gespräch insbesondere mit der katholischen Kirche sei also keineswegs beendet. "Es hat eine Konturierung erfahren."

 

 

 

 

12.01.2004

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 12. Januar 2004. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 12. Januar 2004. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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