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Landessynode 2007

Gute Nachricht - trotz Diktatur und Krieg

Vertreterinnen und Vertreter aus ökumenischen Partnerkirchen der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) sind als Gäste zur rheinischen Landessynode eingeladen. Die weltweite Ökumene – ein Anliegen der EKiR an erster Stelle.

Erste Plenarsitzung der Landessynode 2007. LupeErste Plenarsitzung der Landessynode 2007.

In der ersten Plenarsitzung der Landessynode am Sonntagabend sprach als Gast der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos (Bonn). Die evangelische Synode sei eine "Ermutigung für die eigene kirchliche Arbeit".

Pfarrer Dr. Thomas Löhr aus Limburg überbrachte Grüße der katholischen Kirche. Die Gäste aus der weltweiten Ökumene verfolgen die Synode; ihre Grußworte liegen der Synode schriftlich vor.

Kongo: Freude über den Erfolg des Wahlverfahrens

„Der Zeitpunkt ist günstig, um uns zu unterstützen in dieser wichtigen Phase des Aufbaus und der Instandsetzung der während der Zeit des Krieges und der Diktatur zerstörten Infrastrukturen unseres Landes“, appelliert Pfarrer Mauka Mathe Bulalo aus dem Kongo in seinem Grußwort. Die Zustände im Kongo machten Unterstützung unbedingt erforderlich. Die ersten Wahlen nach Kriegsende haben stattgefunden – und Bulalo berichtet mit „Freude von dem Erfolg des Wahlverfahrens, für das nicht zuletzt auch sie sich eingesetzt haben“.

Weiter erklärte der leitende Geistliche der Baptistischen Kirche in Zentralafrika, weiterhin stehe Aufbauarbeit an. „Die unsichere Lage der Nachkriegszeit“ mache Hilfe und Unterstützung mehr als nötig.

Trotz langer Diktatur und Kriegs sei die baptistische Kirche nicht müde geworden und habe "ohne Unterlass die Gute Nachricht von Jesus Christus verkündet, die die Menschen freimacht".

Frankreich: Ebenfalls das Thema Familie

Der Erfahrungsaustausch wird immer wichtiger – angesichts drängender Themen wie Strukturwandel und Finanzen. So stehen bei der Reformierten Kirche von Frankreich zum Beispiel für 2007 ganz ähnliche Themen an: Zum Beispiel „Familie, Elternschaft, Hoffnung“ – vor dem Hintergrund, dass sich die Beziehungen in der Ehe und in der Familie innerhalb unserer Gesellschaft verändert haben. Das berichtet Pfarrer Jérôme Cottin von der Reformierten Kirche Frankreichs an die rheinische Landessynode.

Und: Die Eglise Reformée arbeite auf eine Vereinfachung ihrer Strukturen und Dienste hin: „Selbst eine so kleine Kirche wie die unsrige hat Strukturen geschaffen, die sich im Laufe der Jahre als zu schwerfällig und kostspielig erwiesen haben“, so Jérôme Cottin.

Die Zusammenarbeit mit der französischen Kirche umfasst mittlerweile auch den Bereich des Internet, ein reger Austausch zwischen den deutschen und französischen Webmastern hat bereits stattgefunden: „Unsere kleine Gruppe von Webmastern wurde sehr freundlich in Düsseldorf empfangen.“ Und Jérôme Cottin freut sich auf ein baldiges Wiedersehen – er ist der Beauftragte der Reformierten Kirche Frankreichs, die sich auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln im Juni vorstellen wird.

Weitere Gäste

Ab Montag werden zur Landessynode 2007 erwartet: Bischof Eliezer M. Pascua, Leitender Geistlicher der Vereinigten Kirche Christi in den Philippinen, und Dr. Annemarie Dupré, die Beauftragte für Migrationsfragen der Evangelischen Kirche der Waldenser und Methodisten in Italien.

Außerdem erwartet die Synode Gäste aus der Politik, genauer: Vertreter der Landesregierungen im Kirchengebiet.

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Sonntag, 7. Januar 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Sonntag, 7. Januar 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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