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Präses-Wahl

Neu an der Spitze

Nun ist die Entscheidung gefällt. Die Wahl für die Nachfolge von Präses Manfred Kock ist getroffen. Nikolaus Schneider wird am 27. April als neuer Präses eingeführt

Der neugewählte Präses: Nikolaus Schneider. Der neugewählte Präses: Nikolaus Schneider.

Nikolaus Schneider ist der neue Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Die Landessynode wählte den 55-jährigen Theologen zum Nachfolger von Manfred Kock, der im Frühjahr aus dem Amt scheidet. In den vergangenen sechs Jahren arbeitete Schneider bereits als Vizepräses, sprich Vertreter des Präses.

 

Die ersten Statements vor den Medien: Nikolaus Schneider. Die ersten Statements vor den Medien: Nikolaus Schneider.

Schon im ersten Wahlgang lag Nikolaus Schneider vor den ebenfalls Vorgeschlagenen Oberkirchenrätin Petra Bosse-Huber und Professor Günter Ruddat. Im zweiten Wahlgang dann, für den Ruddat zurückgezogen hatte, erhielt Schneider 120 Stimmen und damit die nötige Mehrheit. In ersten Statements vor Medien betonte der neugewählte Präses: Die Kirche sei gefragt, was Grund und Halt des Lebens angeht. Und: "Wir lassen uns in Dienst nehmen von Gottes Leidenschaft für die sozial Schwachen." Die Frage von Krieg und Frieden brenne aktuell auf den Nägeln. Er werde die Linie von Präses Kock fortführen, so Nikolaus Schneider.

 

 

Abgabe der Stimmzettel zur Präses-Wahl. Abgabe der Stimmzettel zur Präses-Wahl.

Seit 1997 ist Schneider Leiter der Abteilung 1 (Dienst von Theologinnen/Theologen und Kirchenbeamtinnen/Kirchenbeamte)  sowie theologischer Vizepräses der rheinischen Kirche. Als Personaldezernent trägt er die Verantwortung für die zweitausend Theologinnen und Theologen in der EKiR. Er machte sich die Seelsorge an ihnen zum besonderen Anliegen.

Zuvor war Schneider zehn Jahre lang Superintendent des Kirchenkreises Moers. Nicht erst seit der Übernahme seiner ersten Pfarrstelle in Duisburg-Rheinhausen (1976-1984) stehen für Nikolaus Schneider, der aus einer Stahlarbeiterfamilie stammt, Sozialethik und Gesellschaftspolitik im Zentrum der Arbeit. Von 1984 bis 1991 arbeitete Schneider, der neben Theologie auch einige Semester Volkswirtschaftslehre studiert hat, als Diakoniepfarrer im Kirchenkreis Moers. Neben seinem Engagement im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt gilt sein Augenmerk auch dem christlich-jüdischen Dialog und der Partnerschaft zur United Church of Christ (UCC) in den USA.

Schneider ist seit 1970 mit der Lehrerin Anne Schneider verheiratet. Das Ehepaar hat drei erwachsene Töchter.

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 9. Januar 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 9. Januar 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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