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Landessynode: Präses-Nachfolge

Drei Kandidaturen

Zwei Kandidaten und eine Kandidatin stehen zur Wahl für die Nachfolge von Manfred Kock, dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR)

Interview des amtierenden Präses: Manfred Kock während eines Fernseh-Interviews auf der Landessynode Interview des amtierenden Präses: Manfred Kock während eines Fernseh-Interviews auf der Landessynode

Der Nominierungsausschuss hat der Landessynode seine Vorschläge für die Nachwahl zur Präses oder zum Präses vorgelegt. In der dritten Plenarsitzung am Dienstag, 7. Januar, wurden für die restliche Wahlperiode bis zum Jahr 2005 nominiert: Oberkirchenrätin Petra Bosse-Huber (43), Professor Dr. Günter Ruddat (55) und Vizepräses Nikolaus Schneider (55).

Am Mittwochabend, 8. Januar, werden sich die Kandidatin und die Kandidaten der Synode in nichtöffentlicher Sitzung vorstellen. Die Wahl soll dann am Donnerstagmorgen, 9. Januar, abgehalten werden. Ein Ergebnis wird bis 10.30 Uhr erwartet.

Die Nachwahl ist nötig, weil der jetzige Präses Manfred Kock, wie er bei der vergangenen Synode angekündigt hat, vorzeitig aus dem Amt scheidet. EKD-Ratsvorsitzender bleibt er übrigens bis zum Ende der Wahlperiode im Herbst.

Der Nachfolger oder die Nachfolgerin für das Präses-Amt der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) wird bis zum regulären Ende von Kocks Wahlperiode 2005 gewählt.

Neben der Präseswahl steht auch die Nachwahl für ein nebenamtliches nicht-theologisches Mitglied der Kirchenleitung an, da der bisherige Amtsinhaber Professor Dr. Karl-Heinz Sohn (Essen) wegen des Erreichens der Altersgrenze im April dieses Jahres ausscheidet.

Die neugewählten Mitglieder der Kirchenleitung werden dann am 27. April in einem Gottesdienst in der Friedhofskirche in Wuppertal in ihre Ämter eingeführt werden.

Die Präses-Wahl erfolgt schriftlich und damit geheim. Gewählt ist gemäß Paragraph 32 der Geschäftsordnung der Landessynode, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Enthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgerechnet. Erreicht niemand die Stimmenmehrheit, folgt ein zweiter Wahlgang. Erreicht auch im zweiten Wahlgang niemand die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so kommt es zur Wahl zwischen den beiden Personen, die im zweiten Wahlgang die meisten Stimmen bekommen haben.

 

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 7. Januar 2003. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 8. Januar 2003. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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