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Kurz erklärt

Wie funktioniert eine Landessynode?

Eine Landessynode - was ist das eigentlich? Wer ist alles dabei? Und: Welche Themen stehen in diesem Jahr an? Hier das Wichtigste in Kürze.

Wer ist alles auf der Landessynode 2007 dabei?

Es sind 237 stimmberechtigte Vertreterinnen und Vertreter aus den 44 Kirchenkreisen, die rund 2,94 Millionen Menschen aus 797 Gemeinden zwischen Emmerich und Saarbrücken repräsentieren.

Wie werden die Synodalen bestimmt?

Die Gemeinden wählen in ihren Presbyterien, in ihren Gemeindeleitungen Vertreterinnen und Vertreter für die jeweiligen Kreissynoden und von dort werden wiederum Delegierte für die Landessynode gewählt. Also ein durchaus demokratischer Prozess.

Was ist der Unterschied zu einem politischen Parlament?

Auf der Landessynode gibt es keine Regierung und keine Opposition, sondern es geht darum, Beschlüsse einmütig zu fassen, das heißt nicht unbedingt einstimmig. Aber es geht darum, immer auch den größt möglichen Konsens zu suchen. Die Landessynode ist auf der einen Seite Gesetzgebungsorgan, auf der anderen Seite aber auch Leitung - also sozusagen die Ebene, die diese Beschlüsse, diese Gesetze in Regierungshandeln umsetzt.

Welche Themen werden auf der Synode behandelt?

Das Hauptthema der Synode lautet „Familie“. „Familiengerechtigkeit“ ist der Titel eines Positionspapiers, das der Synode 2007 vorliegt. Familien besser zu fördern, das sei ein wichtiger individueller und gesellschaftlicher Beitrag, so das Papier.

Weitere wichtige Schwerpunkte: Das Verhältnis von Gemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirche soll neu austariert werden. Und: Das mögliche Besetzungsrecht der Landeskirche bei jeder zweiten Pfarrstelle steht zur Debatte. Das heißt, es geht um die Ausgestaltung der Grundstruktur der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), die presbyterial-synodale Ordnung, sowie die Grundregeln für das Dienst- und Arbeitsrecht.

Weitere Punkte: der landeskirchliche Haushalt 2007, eine Vorlage zum Thema Abendmahl und Kirchenzucht sowie Wahlen. Oberkirchenrat Harald Bewersdorff, verantwortlich für Erziehung und Bildung, geht in den Ruhestand. Außerdem wird eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Wuppertaler Superintendenten Manfred Rekowski gewählt.


 

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 4. Januar 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 4. Januar 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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