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Kirchentagspräsident Dr. Reinhard Höppner Gast der Landessynode

Wunsch für den Evangelischen Kirchentag: „Schärfe ohne Profilneurose“

Pressemitteilung Nr. 27 / 2007

Der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag in Köln soll nach dem Willen seines Präsidenten, dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reinhard Höppner, zwar vielfältig, aber nicht "beliebig" werden. "Möge es ein lebendiger Kirchentag werden in aller Vielfalt. Vielfältig, nicht beliebig, vielfältig, weil erst ausgehaltene Vielfalt lebendig macht. Möge es ein kräftiger, ein Kraft spendender Kirchentag werden, kräftig nicht, weil wir Christen oder gar wir Evangelischen im Besitz der Wahrheit sind, sondern weil wir Unterschiede, die Bereicherung bedeuten, leben wollen und dazu Kraft brauchen", sagte Höppner in der Morgenandacht bei der Landessynode der gastgebenden rheinischen Kirche in Bad Neuenahr.

"Möge der Kirchentag es auch an der nötigen Schärfe nicht fehlen lassen, Schärfe nicht wegen einer Profilneurose oder der Lust an Schlagzeilen, sondern weil wir unterscheiden lernen wollen und müssen zwischen den Unterschieden oder Gegensätzen, zwischen der Vielfalt, die bereichert und den Unterschieden und Gegensätzen, die ein Skandal vor Gottes Augen sind. Das Schwert ist nicht da zum Stochern im Nebel. Dieses scharfe Wort soll uns zu Durchblick und Orientierung verhelfen", so der Kirchentagspräsident mit Blick auf die Losung der protestantischen Großveranstaltung, die vom 6. bis 10. Juni 2007 in Köln stattfindet: "Lebendig und kräftig und schärfer" (Hebr. 4, 12)

 

 

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 11. Januar 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 11. Januar 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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