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Neue Umlagen beschlossen

Pfarrer und Kirchenbeamte: Finanzierung der Pensionen wird sichergestellt

Pressemitteilung Nr. 24 / 2007

Die Beiträge zur Versorgungskasse für Pfarrer und Kirchenbeamte werden zukünftig auf ein personenbezogenes Beitragssystem umgestellt. Das beschloss die Landessynode am späten Nachmittag. Bisher orientierten sich die Beiträge, die in die Pensionskasse eingezahlt wurden, an den Stellen, sodass gegebenenfalls mehrere Pensionärinnen und Pensionäre nur durch einen Beitrag zu finanzieren waren. Das neue Beitragssystem wird ab 2008 eingeführt. Es bedeutet einen "Systemwechsel": Künftig sollen die Versorgungskassenbeiträge nicht nur über die Aktiven erfolgen, sondern es wird ein zusätzlicher Beitrag für die Versorgungsempfängerinnen und
-empfänger eingeführt, heißt es in der entsprechenden Drucksache.

Außerdem beschloss die Synode, noch in diesem Jahr zwei neue Umlagen zur Finanzierung eines Versorgungssicherungsbeitrags einzuführen. Eine Umlage wird für Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamte erhoben, eine für Pfarrerinnen und Pfarrer. Gezahlt werden die Umlagen von der Anstellungskörperschaft. Ziel der Umlagen ist es, die Versorgungskasse aufzustocken, bevor das vorhandene Kapital aufgebraucht ist. Ohne solche Gegenmaßnahmen würden die Kosten für Pensionen aus öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen (Besoldung, Versorgung, Beihilfen) bis zum Jahr 2030 von derzeit 40 Prozent auf knapp 80 Prozent ansteigen.

Außerdem wird die Kirchenleitung beauftragt darauf hinzuwirken, dass weitere Finanzmittel für die Versorgungskasse bereit gestellt werden.

 

 

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle /

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 10. Januar 2007. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 10. Januar 2007. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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