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Außerordentliche Landessynode hat heute morgen begonnen

Predigt zur Eröffnung: „Gottes Wort stärkt müde Hände und wankende Knie“

Pressemitteilung Nr. 98 / 2006 - Achtung, Sperrfrist: Heute, Freitag, 9. Juni 2006, 10.30 Uhr!

„Die in die Krise geratene Kirche hält sich an das Wort Gottes, das Situationen klärt und Menschen verändert, Entscheidungen nahe legt“, sagte der Wuppertaler Superintendent Manfred Rekowski zum Beginn der außerordentlichen Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland heute morgen. Er machte deutlich, dass in Gottes Wort die schöpferische Kraft liege, auch die aktuellen Probleme der Kirche zu bestehen. Sinkende Kirchensteuereinnahmen und zurückgehende Mitgliederzahlen dürften nicht den Blick auf das Wesentliche verstellen: „Wenn wir dem lebendigen und kräftigen Wort Gottes Raum geben, dann werden die müden Hände und die wankenden Knie gestärkt“, so Rekowski, der zugleich Mitglied der rheinischen Kirchenleitung ist, in seiner Predigt im Eröffnungsgottesdienst. Dies gelte für jeden einzelnen Menschen wie auch für die Kirche insgesamt. Denn Gottes Wort gebe Orientierung: Die Alternative zur Sehnsucht nach früheren Zeiten, in denen es der Kirche vermeintlich besser ging, „ist das Vorwärts der Hoffnung“.

Die Landessynode kommt heute und morgen in außerordentlicher Sitzung im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr zusammen, um über Umstrukturierungen und Einsparungen auf landeskirchlicher Ebene zu beraten und zu beschließen. Die Kirchenleitung hat den 240 Synodalen für die kommenden sechs Jahre Sparvorschläge in einem Volumen von knapp 14 Millionen Euro unterbreitet.

 

 

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 09.06.2006

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 9. Juni 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 9. Juni 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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