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Landessynode 2009

Beschluss 103: Verhältnis von Christen und Muslimen

Hinweis: Rechtlich verbindlich ist die im Protokollbuch ausgefertigte Version der Beschlüsse.

Verhältnis von Christen und Muslimen

1. Die Landessynode tritt nachdrücklich für den Dialog und die Zusammenarbeit mit Musliminnen und Muslimen ein.
2. Die Landessynode nimmt die Arbeitshilfe „Abraham und der Glaube an den einen Gott. Zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen“ als theologischen Impuls für diesen Dialog zustimmend zur Kenntnis.
3. Die Landessynode bittet die Kirchenleitung, die Arbeitshilfe den Gemeinden, Kirchenkreisen, Ämtern, Werken und Einrichtungen in geeigneter Weise weiterzugeben, und empfiehlt sie für die theologische Weiterarbeit.
4. Die Landessynode bittet die Kirchenleitung, weitere Arbeitshilfen zu erstellen einschließlich der Erarbeitung von Textvorlagen zu praktisch relevanten Fragen (z. B. Schulfeiern, Trauungen, Bestattungen). Die Texte „Nebeneinander vor dem einen Gott“ sowie „Mission und Dialog in der Begegnung mit Muslimen“ sollen in die Reihe der Arbeitshilfen einbezogen werden.
5. Die Kirchenleitung wird gebeten, sich dafür einzusetzen, dass in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Theologinnen und Theologen sowie der anderen kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „interreligiöse und interkulturelle Kompetenz“ obligatorisch verankert wird
6. Der Antrag des Kirchenkreises Jülich zum Verhältnis von Christen und Muslimen an die Landessynode 2008 ist damit erledigt.
(Mit Mehrheit, bei einer Enthaltung)

 

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 6. Februar 2009. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 19. Februar 2009. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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