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Gemeindeübergreifende Konzepte sind gefragt

Teilzeitarbeit in der Jugendarbeit nimmt zu

Teilzeitarbeit in der Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland hat deutlich zugenommen. Von den 158 neu besetzten Stellen sind 76 mit geringfügig Beschäftigten besetzt. Für alamierend hält Lutz-E. Bohr vom Jugendreferat Köln Mitte und Initiator von "Die Maulwürfe", der Initiative der Hauptberuflichen in der Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland diese Zahlen. Wie dramatisch die Situation ist, demonstriert Bohr mit den Zahlen des eigenen Kirchenkreises.  Dort sind von 14 Jugendmitarbeiter inzwischen 10 in Teilzeit beschäftigt. Natürlich sind halbe oder viertel Stellen zuweilen auf die Lebenssitation einzelner Mitarbeiter zugeschnitten und entsprechen individuellen Bedürfnissen, sagt Bohr. Insgesamt aber führe Teilzeit zu häufigerem Stellenwechsel und insgesamt leide so die Qualität der Jugendarbeit. Nötig sind darum neue Konzepte und Ideen. Konktrete Ideen der Initiative "Die Maulwürfe" sind: Gemeindeübergreifende Konzepte müssen entwickelt werden. Könne eine einzelne Gemeinde sich einen Jugendmitarbeiter finanziell nicht  leisten, sind gemeindeübergreifende Lösungen gefragt. Denkbar wäre außerdem die Anstellung von Jugendmitarbeitenden auf Kirchenkreisebene, wie sie in der Westfälischen Kirche bereits mit Erfolg praktiziert werden. Ausdrücklich gelobt werden die Maßnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland, die aus Mitteln des Personalausgleichsfonds Gemeinden bei der Umwandlung von Teilzeit- in Vollzeitstellen in der Jugendarbeit unterstützt.

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 7. Januar 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 7. Januar 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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