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Einstieg
Landessynode 2008

Gegen erniedrigende Erziehungscamps

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) verlangt in der Debatte um Erziehungscamps eine bessere finanzielle und personelle Ausstattung für öffentliche Erziehung, Bildung und Betreuung, um vorbeugende und therapeutische Arbeit zu gewährleisten.

"Gott gibt niemand verloren." Das betonte Landesjugendpfarrer Rüdiger Breer am Abend vor der Landessynode 2008 bei der Vorstellung der Beschlussvorlage. Das gelte auch im Umgang mit verwahrlosten Kindern und jugendlichen Intensivtätern. Nötig sei Zuwendung und Grenzsetzung.

"Menschen statt Mauern" - dieses Signal des Präses zur Diskussion um Erziehungscamps verdiene Verbreitung, begründete Breer die Vorlage an die Landessynode 2008 zum Thema. "Alle Fachleute sind sich einig, dass das Jugendstrafrecht ausreicht." In die "Litanei untauglicher Mittel" reihe sich auch der "Generalverdacht gegenüber Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte" ein.

Eine Verschärfung des Jugendstrafrechts und erniedrigende Erziehungscamps seien untaugliche Mittel, stellt die Landessynode 2008 klar.

Seit dem frühen Mittwoch-Abend tagt die Landessynode - nach Abschluss der nicht öffentlichen Beratungen in den Ausschüssen - wieder im Plenum und öffentlich. Zunächst stand das Finanzausgleichsgesetz auf der Tagesordnung. Darauf folgte die detaillierte 1. Lesung einer Kirchenordnungsänderung.

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 9. Januar 2008. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 15. Dezember 2008. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 



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