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Landessynode 2013

„Gottes Gemeinschaft der Verschiedenen“

Alle Menschen hätten in ihrer Unterschiedlichkeit etwas, was die Gesellschaft bereichere, sagte Ulrich Lilie, theologischer Vorstand der Graf-Recke-Stiftung, in seiner Andacht vor der Landessynode.

Pfarrer Ulrich Lilie hielt die Andacht an der Landessynode 2013. LupePfarrer Ulrich Lilie hielt die Andacht an der Landessynode 2013.

Dabei bezeichnete er die gerade wieder in den Keller gepackten Weihnachtskrippen als Bild einer inklusiven Gemeinschaft: Maria, Josef, das Kind, Ochse und Esel, Könige und Hirten - „sie alle stehen für Gottes Gemeinschaft der Verschiedenen“. Die Bibel sei voll von der Sehnsucht nach gerechtem Leben in Teilhabe, Teilnahme und Teilgabe für alle Menschen. Diese Sehnsucht habe zu allen Zeiten Menschen zum Träumen gebracht, sagte Lilie.

Er erzählte den Landessynodalen von seinem Hüftgips, den er in seiner frühen Kindheit tragen musste, während andere Kinder herumtollten und liefen. „Ich weiß, wie es ist mit Beeinträchtigung zu leben.“ Er berichtete unter anderem von behinderten Kindern im Schultrakt neben seiner Grundschule. „Sie wurden geholt und gebracht, auf dem Schulhof begegneten wir uns selten.“ Und er erinnerte an eine Begegnung mit napalmverbrannten Kindern aus Vietnam - eine Begegnung, voller „Unsicherheit und Erschrecken.“

„Es sind verschiedenen Gaben und Beeinträchtigungen, aber es ist ein Geist“, erklärte er. Der Geist Jesu, der sich nicht vorschrieben lassen wollte, mit wem er seinen Tisch teilte.

 

Audio-Mitschnitt der Andacht von Pfarrer Ulrich Lilie

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 8. Januar 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 8. Januar 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / pas / 08.01.2013



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