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50-Jähriger Betriebswirt wird Nachfolger von Oberkirchenrat Immel

Bernd Baucks zum Leiter der Abteilung VI im Landeskirchenamt gewählt

Pressemitteilung Nr. 24/2013

Bernd Baucks wird hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Landessynode wählte den 50-Jährigen am Nachmittag zum Oberkirchenrat und Leiter der Abteilung VI (Finanzen und Vermögen) im Landeskirchenamt. Baucks erhielt im 2. Wahlgang 115 Stimmen. Auf seinen Gegenkandidaten Micha Leckebusch entfielen 73 Stimmen. Mitbewerber Dr. Felix Breidenstein erhielt 18 Stimmen. Bernd Baucks tritt am 3. März die Nachfolge von Oberkirchenrat Georg Immel an. Immel hatte vor Eintritt in die Wahlhandlung seine Kandidatur zurückgezogen.

Der Diplom-Betriebswirt und Diplom-Sozialökonom Baucks ist seit 2006 Leiter Finanzen und Organisation des Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) mit Sitz in Fulda. Studiert hat er in Melbourne/Australien und Dar es Salaam (Tansania). Vor seiner Tätigkeit beim Kirchentag war der gelernte Krankenpfleger Koordinator der Tsunami-Hilfe in Süd-Ost-Asien und Somalia bei der Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart). Baucks lebt in Eingetragener Lebensgemeinschaft.

Stichwort Kirchenleitung

Da die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, nur einmal im Jahr zusammentritt, wird die rheinische Kirche in der Zwischenzeit durch das 16-köpfige Präsidium der Synode geleitet. In dieser Funktion heißt das Präsidium Kirchenleitung. Der Kirchenleitung sitzt die oder der Präses vor. Ihr bzw. ihm stehen Vizepräses (theol.) und Vizepräsident/Vizepräsidentin (jur.) zur Seite. Präses, Vizepräses und Vizepräsident gehören gleichzeitig zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern; bis auf die/den Präses stehen diese jeweils einer der sechs Abteilungen des Landeskirchenamts vor. Unter den neun nebenamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung sind drei Plätze für ordinierte Theologinnen und Theologen reserviert. Die übrigen sechs Sitze sind Nichttheologinnen und Nichttheologen vorbehalten. Mit knapp 2,8 Millionen Mitgliedern ist die rheinische Kirche die zweitgrößte der EKD-Gliedkirchen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 11. Januar 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 11. Januar 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2013



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